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sich schon jenseits befinden würden, zu unterstützen. Zu dem Endewarfen sie eilfertig kleine Schanzen von Holz und Steinen auf,oder wählten Tiefen und Felsenhänge, um sicherer laden und schießenzu können. Mancher Schütze unterhielt ein anhaltendes Feuer,aus mehrern ihm von Knaben nachgetragenen und geladenen Flin-ten. Die Franken schossen mit außerordentlicher Geschwindigkeit;aber ihre Kugeln hatten keine sichere Richtung. Die Schwyzerfeuerten langsam; aber jeder Schuß stürzte unfehlbar seinen Mann.
Nachdem ein Theil der schwyzerischen Mannschaft über denTobel unerschrocken aufwärts gegangen war, durch den ober» Wald,donnerten sie von den Felsenhöhcn auf die Franken herunter. Diesezogen sich seewärts mit großer Eile aus der Schußweite. Als dortihre Anführer in kleinen Haufen zusammentraten, vermuthlich umzu berathen, was zu thun sei, nahm der Scharfschützen von Schwyzeiner dreifache Ladung Pulver, und sprach zu seinen Gefährten:„was gilts, ich reiche den Mittlern von jenen Hauptleuten?" DieEntfernung war außerordentlich; man mochte nur kaum die Offi-ziere an ihren langen Ueberröcken von andern unterscheiden. Undder Erzielte stürzte getroffen, in der Mitte der Seinigen, zu Bo-den. Dieser Schuß ward das Zeichen zum allgemeinen Rückzugder Franken. Sie bezogen wieder bei Oberimmensee die Allmeind,wo sie eine Art Lagers hatten.
Der Verlust fränkischer Seits war bedeutend; aber man hatihn nicht erfahren. Biele der Gctödteten wurden von den Frankenselbst in den See geworfen; andere fand man zwischen Klippenund Gesträuchen zerstreut umher; andere aber nebst allen Ver-wundeten nahmen sic, nach ihrer Gewohnheit, mit sich fort. DieSchwyzer büßten in diesem glücklichen Gefecht wenig ein. Siehatten nur drei Todte und zwölf Verwundete.
Als sich das Gerücht verbreitete, daß es an Pulver und schar-fen Patronen gebrechen könne, ehe Unterstützung aus Schwyz an-