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Besten für Vertheidigung gewählte Platz bot. Die Schwyzer em-pfanden Unordnungen; einige Scharfschützen, die, bei noch unvoll-kommenem Tageslicht, zu weit vorgeeilt waren, kamen zwischenzwei Feuer, und fielen sowohl durch Schwyzer- als Frankenkugeln.Ueber anderthalb Stunden währte das Gefecht ununterbrochen fort.
Die Franken wankten zuerst. Das lebhafte Feuer der Scharf-schützen erfüllte ihre Reihen mit Todten. Sie zogen sich mit Eilezurück. Aber die Schwyzer, zu schwach, konnten sie nicht verfolgen.Einige Freiwillige von Walchwylen, Kanton Zug, hatten indiesem Treffen sehr gute Dienste gegen die Franken geleistet. Siebedauerten sechs Todte; die Schwyzer aber zwanzig, und eben soviele Verwundete.
Kaum war hier der letzte Schuß gefallen, als die Stellungvon Arth auf der Luzerner Seite bestürmt ward. Eine beträcht-liche Abtheilung der achtunddreißigsten Halbbrigade näherte sich demFlecken bis auf eine kleine halbe Stunde. Allzuvoreilig branntendie Schwyzer auf der Höhe ihre mit Kartätschen geladenen Kano-nen ab. Augenblicklich verschwanden die Franken von der Landstraßeund der Ebene; sie verloren sich in einen seitwärts gelegenen Berg-tobel (Gebirgsspaltung), um von dort her die Anhöhe zu ge-winnen.
Die Schwyzer, auf dem Gegenrande des Tobels, in leichtenVerschanzungen von Holz und Stein gestellt, konnten anfangs dieseWendung der durch ein Wäldchen verhehlten Franken nicht wahr-nehmen. Sie entdeckten erst die Gefahr, als der Feind schonziemlich weit gekommen war. Da dies die Schwyzer sahen, rann-ten sie in vollem Lauf, die obersten Höhen zu erreichen. Doch zuspät, die Franken hatten den Vorsprung. — Andere nun wagtensich in den finstern Tobel, um da hindurch gegen die Seite vonArth hinüber zu dringen; die übrigen endlich besetzten die untereErhöhung am Tobel, um die Ihrigen, welche hinübergehen, oder
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