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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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In eben dieser Gegend besiegten im Jahre 131S am 15. No-vember die Schwyzer Oesterreichs Uebermacht.

Die Franken wurden bis in die Tiefe des Dorfes Aegeri imZugerlande verfolgt, wo sie sich vergebens znm drittenmal zu stellensuchten. Man würde sie noch weiter getrieben haben, aber derentblößte Ezel ließ die Schwyzer fürchten, von andern Seiten über-rascht zu werden. Zufrieden, die Franken vom Morgarten undSt. Jostenberg zurückgeworfcn zu haben, endeten sie mit an-brechender Nacht das glückliche Treffen.

An demselben Tage in der Mittagsstunde war das unter demOberstlieutenant Aloys Gwerder zu Meyringen im Haslithalgestandene Schwyzcrbataillon im Flecken Schwyz angekommen, undda es von der Räumung des Ezels gehört hatte, sogleich weitergeeilt, die Haggen-Egg zwischen Schwyz und Einsiedeln zu be-setzen, um sich dem audringeudeu Feinde entgegen zu stammen.Ohne eine Erfrischung zu nehmen, erstiegen sie diesen hohen Bergso behend, daß sie um drei Nhr schon die Höhe erreicht, und folg-lich binnen vierundzwanzig Stunden einen beschwerlichen Weg vonzwanzig Stunden zurückgelegt hatten.

4.

Am folgenden Tage*), Morgens drei Uhr, näherten sich dieFranken den Schwyzern, welche Arth gegen das Zugerland hindeckten. Bei der Kapelle St. Adrian geschah der wildeste Anfall.Der Strich vom Seeufer bis zum höchsten Gipfel des Rüfiberges,die Länge einer halben deutschen Meile, war von beiden Heerhaufenmit einzelnen Posten besetzt. Die Franken benutzten augenblicklichjeden Vortheil, welchen ihnen der von den Schwyzern nicht zum

') Den 3. Mai.