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der Landstraße liegen zwischen Schwyz und der Waldstatt Einste-dein. Dort fand er den Kricgsrath, welcher, ihm näher zu sein,Arth verlassen hatte. Der Kommandant wollte stch noch einmalüber die Vertheidignng der zweiten Linie berathen, bei etwanigerRäumung der ersten.
Was diese nächtliche Zusammenkunft besonders merkwürdigmachte, war die Gegenwart des berüchtigten Pfarrers von Ein-siedcln, Marianns Herzog.
Wie Paul Styger im südlichen Theilc des Kantons Schwyz,war Marianus, ein Luzerner von Geburt, im nördlichen; ihmgleich an Stolz, unbändiger Herrschsucht, Gewaltthätigkeit undTücke, übcrtraf er den Nebenbuhler in Heuchclknnst und Schwärmer-ton. Kein Verbrechen blieb von ihm «»begangen; doch die bezau-berte Menge sah an ihm nur Tugend, und in dem Entweiher desVaterlandes und der Kirche den Märtyrer. So in seiner Gegendder Bolksgunst mächtig, benutzte er ste ans pfäffische Weise. Erstellte stch an die Spitze des Regiments der Waldstatt Einstedeln;er ordnete mit »ngezänmtcr Willkür, und brachte cs so weit, daßdie Hauptlcute es nicht, ohne Gefahr, von verblendeten Bauernerschossen zu werden, wagen durften, seinen Befehlen zu wider-stehen. Noch damit nicht zufrieden, sandte er auch in den Sprengelvon Schwyz Ausläufer, das Volk zu verwirren, um dann über dieTruppen dieser Thälcr gleicher Herrschaft theilhaftig zu werden.Besonders bot er seine Künste auf, die Einsichtsvollen und Ge-ehrten zu stürzen; Verdacht anzuzünden gegen die sogenanntenHerren und Alles, was Perrücken trug und Haarzöpfe; und endlichaller Pfeile Ziel war ihm der Kricgsrath selbst.
Er hatte mit sechshundert Einsiedlern am 1. Mai die Berg-schluchten des Ezel besetzt, dieses mächtigen Vorwalles vom KantonSchwyz gegen das Land Zürich, dessen See seinen Fuß bespült.Marianus forderte dort vom Landeshauptmann Reding wieder-