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Vaterländischen Thales begeben, »nd dort der Freundschaft, denMusen und dem Anbau seiner Güter gelebt. Schon längst hatteer Verbesserung des eidgenössischen Staatswesens gewünscht, unddaß das Vaterland einer wahrhaften und fruchtbringendenFreiheit genöße; aber cs empörte sein Herz, von Fremdlingendie Umwälzung gemacht, und Helvetien vielleicht, wie damals Vielefürchteten, zu einer Magd Frankreichs werden zu sehen.
Darum ergriff er sein Schwert, entschlossen, als freier Schweizer,der Vorwelt Werth, zu leben und zu sterben.
Der Verlust seiner jungen, heißgeliebten Gattin hatte nochtiefe Schwermuth in seinem Herzen zurückgelaffen, und ihm viel-leicht die Gefahren der Schlachten wüuschenSwürdigcr gemacht.Bieder, entschlossen, kaltblütig und treu, ward er der Günstlingund die Zuversicht seines Volks.
Noch in der gleichen Nacht verließ Neding Arth, und erschienam ersten Mai in der Morgenfrühe an der Schorno, wo fünf-hundert angekommenc Urner im Begriffe standen, sich mit de»Schwyzern*) zu verbinden, um diesen wichtigen Grenzpaß und dieAnhöhen von Morgarten zu besetzen. Von da ging er den Postenvom St. Iostenberg zu besichtige», welchen das erste Bataillonvon Schwyz, nebst einer Kompagnie Freiwilliger von Aegeri undMeuztngc» aus dem Zugerlande unter ihrem Hauptmann Trarlervertheidigen sollten. — Endlich eilte er hinab in das rauhe Thalvom Dörflein Schindellcgi, wo in gleicher Zeit mit seinemBataillon der Hauptmann Schilt er cintraf. Hier überraschteihn ein freudiger und schmerzlicher Anblick.
Die Einwohner von den schwyzerischen Höfen Wollerau undBäch, unten am Ufer des Zürichsees, waren heraufgezvgen, nochferner im Kampfe gegen die Franken auszuharren. Die unglück-
') Das vierte Bataillon.