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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Dorf Immenser, und in die bekannte hohle Gasse von Küß-nacht, wo der erste Schuß für Freiheit geschehen war und Tel!mit einem Pfeile Gcßlcrs Tirannei gestraft hatte.

Hier erhob sich ans dem berühmten Boden heißer Kampf. Einnahe stehender Hcerhanfen von Schwyzcrn hörte das Getöse undstürzte herbei. Da ward das Gefecht schnell entschieden. Die Fran-ken flohen durch Jmmensee, und über den jähen Kiemen gegenMeiers Kapelle, und gen Rpsch im Lande Zug.

Aber Küßnacht, von dieser Seite gesichert, ward ungleichmehr von den Luzerner Grenzen bedroht; nicht nur Franken, son-dern auch ansehnliche Mannschaft von Luzern, aufgeboten von derStadt und gerüstet, drohten den Flecken cinzunehmen. Die Küß-nachtcr forderten Hilfe von Schwyz; aber ste konnte ihnen nicht,ohne Entblößung ungleich wichtigerer Punkte, werden. Da er-gaben ste sich den Franken *) **), nachdem ihnen Schonung und Sicher-heit des Eigenthnms versprochen war. Schändlicher Weise wurdeans einigen Häusern auf die einziehcnden Franken geschossen, wel-ches die Sieger erbitterte und Plünderung veranlaßte.

Kampfbcgierig hatten inzwischen auf den Höhen des Rüfi oderNoßbcrges die Schwyzcr gestanden, und nnthätig dem Gefechtin den Höfen vom 30. April zusehen müssen. Mißtrauisch wegendes gänzlichen und schnellen Rückzuges der Glarner nnd andererHilfstruppcn, begehrten sic durch Abgeordnete an den Kricgsrath(in Arth), daß ihnen der Landeshauptmann Reding gesandtwerde, damit er sic gegen den Feind führe.

Aloys Neding, damals der SchwyzerOberbefehlshaber, nnddie Seele des Heeres, hatte als Oberster in spanischen Dienstendie Kunst des Krieges erlernt, nachher sich in die Einsamkeit des

*) Schreiben von Ignaz Trutmann, den 1. Mai, an den KriegSrath,

") 2. Mai, des Morgens.