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Schwyz er selbst, vom Oberst Paravicini befehligt, gegen Hüttendie Höhen zu decken, Hutten an den Vorfälle» keinen Theil.
Unter de» Kämpfern »nd Schicksalen dieses Tages verdient dieStandhaftigkeit und Geistesgegenwart des Hanptmann Hauserbemerkt zu werden. Als dieser vom Blutverlust entkräftet unterden Todten lag, wurde er von einem vorbeigehendcn fränkischenOffizier*) erblickt, und für einen Franken gehalten. Menschenfreund-lich hob ihn derselbe auf, und da er noch Leben in ihm fand, riefer ihm zu: „Muth, Kamerad, Muth!" Hauser, gleichsam vomTodesschlummer erwachend, starrte ihn an mit trübem Blick undantwortete: „Nicht Muth; nur Kraft!" Der Franke, davongerührt, befahl, für die Verpflegung des Verwundeten alle Sorgezu tragen. Er wurde nach Wädenschwyl gebracht, aufs beste ver-sorgt, und nach einiger Zeit von seinen Wunden völlig hergestcllt.
Am nämlichen Tage des Abends machte ein fränkisches Korpsde» ersten Angriff über das waldige Vorgebirg, die Kiemen ge-nannt, am Zugersee, gegen das Dörflein Im men fee. Eine ge-ringe Mannschaft stellte sich ihnen entgegen. Da man sich nurkaum im Dunkel der Nacht am Feuer der Schießgewehre erkennenmochte, zogen mm 11 Uhr die Franken mit einigem Verluste zurück.
Ein lebhafteres Gefecht entglühte an diesem Abend auf derandern Seite von Arth, beim Flecken Küßnacht. Die dort aus-gestellten Scharfschützen der Schwhzer nöthigten ihre Feinde mitziemlichem Verlust zum Rückzug.
Am folgenden Morgen, da die Einwohner von Jmmensee, umihr Vieh zu besorgen, den ungemein vortheilhaftcn Posten auf denKiemen verlassen hatten**), kamen die Franken mit verstärkterMacht, und rückten bei mattem Widerstande bis in'das kleine
*) General Fresstnet.
**) 1. Mai.