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mal für sein Recht den Tod ruhmwürdig hält, dem ist kein Kampf,kein Feind, kein Schicksal furchtbar.
Wie die Scythen einst dem Alerandcr antworteten, da ermit sieggewohntem Heere vor ihren Einöden erschien, hätten dieSchwyzer dem fränkischen Feldherrn antworten können. Aber ihreErwiederung auf sein Drohen war Schweigen und Sich-rüsten.
Scho» am folgenden Morgen griffen die Franken an, und zwarin der Gegend, wo man es am wenigsten erwartete, bei Wol-lerau, am Zürichsee?) Von beiden Seiten ward das Gefechtlebhaft. Die Franken wurden bis auf Richter sw hl zurückgcwor-fen; doch verstärkt erneuerten sie dort die Gegenwehr, und zwangendie Eidgenossen durch eine glückliche Wendung, indem sie denselbenin die Seite fielen, sich bis Wollerau zurückzuziehen. — Am Nach-mittag begannen die Franken das Feuer von neuem. Sie schienenauch diesesmal nicht glücklicher zu sein. Sie wankten. HauptmannHauser von Näfels war mit einer Schaar Freiwilliger schon wie-der bis nahe an Richterswyl vorgedrungen. Da änderte sich dasGlück. Hauser sank von zwei fast tödtlichen Wunden nieder; seineSchaar zog alsbald zurück mit ihrer Fahne, welche während desGefechtes schon zum drittenmal ledig, und immer durch Freiwilligewieder emporgehoben worden war. Als, von den Franken verfolgt,die Schaar gegen Wollcrau kam, fand sie, statt frischer Unterstützung,Verwirrung, Muthlosigkeit und Flucht, durch den Oberst Para-vicini veranlaßt, welcher, wegen empfangener Wunden, sich vomKampfplatz zurückgezogen hatte. Die Franken benutzten diesen Um-stand. Bei überall erschlafftem Widerstande verdoppelten sie ihrenAngriff. Die Glarner mit allen Hilfstruppen verließen das Schlacht-feld, und'die Sieger besetzten noch an selbigem Abend die HöfeWollerau, und Pfäffikon am Fuß des rauhen Ezel. Die
*) Den 30. April.