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Viertes Buch,i.
Als in Themistelles Tagen die Athenienser den großen Kampfum ihres Vaterlandes Freiheit bestehen wollten, opferten ste dieeigene Stadt auf, sorgloser und sicherer den Krieg zu führen. Sonicht die Waldstätte. Obgleich sie für einerlei Ziel verbundenwaren, dachte doch jeder Theil zuerst an die Hut seiner Heimat; —obgleich sie alte die Sache der ganzen Eidgenossenschaft führen zuwollen schienen, ja mehr, als einmal, mit Stimmen der Verzweif-lung das Aeußerste zu wagen schwuren: wagten sie doch nicht, mitHingebung gesammterHabe, ihreKräfte zu vereinen. Schwachüberall, war ihr Untergang gewiß. Furchtbar nur wären sie ge-wesen, wenn in zusammengedrängter Masse, ohne Rückblick aufdas Schicksal ihrer Kantone, sie die Stimmung der Wankendenentschieden, und die Fahnen des Aufstandes weit umher durch ein-zelne Siege in ihr Gefolge gezogen hätten.
Der Kriegsrath von Schwyz begab sich nach Arth, und decktemit den vorhandenen Truppen des Landes offene Seiten. Arth,in einer lieblichen Gegend, zwischen dem hohen, waldigen Rigiund den Wellen des Zugersees, wurde von beiden Seiten, gegendas Gebiet von Luzern und von Zug, mit Truppen umzogen. DieStraße gegen Luzern hütete der Hauptmann Dominik Felklcmit sechshundert Mann. Hundert freiwillige Scharfschützen standen,als Vorwacht, im Dorfe Küßnacht. Gegen Zug hin übernahmHauptmann Fäßler den Grenzpaß bei St. Adrians Kapelle zuvertheidigen; ihn unterstützte Felir Ab-Uberg, welcher mit sei-nem Bataillon sich des Rüfiberges und der Anhöhen versicherte,welche Arth scheiden vom Aegerisee.
Da, wo dieser See an die Grenzen von Schwyz rührt, warendie Pässe von Schorno, Morgarten und St. Jostenberg, nahe