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andere Absicht haben kann, als nns durch HungerSnoth zu zwingen,die glückliche Verfassung unserer Väter gegen eine neue zu ver-tauschen, die uns alten, biedern Schweizer» in jeder Hinsicht un-erträglich scheint. — Und da auch Euer freies, noch schweizerisch-gesinntes Volk gegen uns laut den Wunsch geäußert, zu männlicherVerteidigung der Verfassung unserer Väter sich mit uns zu ver-einigen: so hatten diese Eure feindliche Handlung Eurer dermaligenRegierung und die geäußerten Wünsche Eures Volks bei nns theilsalten, theils neuen, demokratischen Völkern,, in deren Adern nochdas Blut unserer Väter wallt, die Stimmung aufs höchste, undden manniglichen Entschluß zur Reise gebracht, Euch und nns vonder Schande dieser von Brüdern gegen Brüder verhängten Sperrezu befreien, und den Wünschen Eures Volks bundesmäßig zu ent-sprechen.
„Wir fordern Euch demnach mit dringlicher Stimme auf, EureThore zu öffnen, uns als Eidgenossen, als Freunde, als Brüderaufzunehmen, und unserer bnndeSmäßigen Vereinigung mit EnermVolke, das, wie das »nsrige, der Landesherr seines Landes ist,keine Hindernisse in den Weg zu legen.
„ Entschließet Euch — zaudert nicht; — in einer Stunde würdedurch die Gewalt der Waffen erzielt werden, was wir so gerneEuern brüderlichen Empfindungen, und unserer dringlichen Auf-forderung — verdanken möchten. — Für jeden Tropfen Brüder-Bürgcrblut, der stießen würde, werdet Ihr allein verantwortlichsein; öffnet uns denn Eure Thore, vereinigt Euch lieber mit uns, —wendet lieber Euer Vermögen zur Vertheidignng des Vaterlandesan, und überzeugt Euch als Eidgenossen und Christen, daß derGott der Gerechtigkeit unsere gerechten Sachen unterstützen, unddie getreue Zusammensetzung unserer Kräfte segnen werde, wie ersolche dortmals gesegnet hat, wo unsere Väter als Christen, Männer,Helden für Religion, Freiheit und Vaterland stritten.