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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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welches seinen ganzen »»versöhnlichen Groll Wider eben diese Fremd-linge wälzte; die Vorwürfe gegen die Führer der Berg-»nd Waldkantone, die es doch nnr allein waren, welche durchde» Zuruf umgcstimmt werden sollten Alles schien mit berechnetzn sein, das Direktorial-Schreiben wirkungslos zu machen.

Wenn zwar dessen Inhalt/' schrieb Nidwalden an denKriegsrath von Schwyz (28. April),uns ein banges Schreckeneinjagen sollte, so kann er uns doch nicht im mindeste» von unser»,,zur Vertheidigung der gerechtesten Sache, für Gottes Ehre und dasWohl der Menschen so heilig gefaßten Vorsatz abwendig machen."

7.

Am 22. April, da kaum der Tag graute, brachen ungefährdreizehnhundert Mann ans von Unterwalden. Sic zogen in dasLand ob dem Kernwald, welches vom Verein der Waldstätte ab-trünnig worden. Ludwig Auf der Maur, ei» junger Schwy-zer, de» Neapel gebar, fenervoll und unternehmend, und EmilParavicini, der Glarner, führten den Zug, der Obwalden inden Bund der Waldstätte znrückbringen, und die vortheilhaftenBergpäffc des Brünig dem eidgenössischen Heere gewinnen sollte.

Im Walde, nahe vor dem Dorfe Kerns, standen obwaldischeHaufen. Sie bezeichncten die Ankunft der Waldstättcr mit einigenLärmschüssen, welche der Kanonendonner ans Landenberg dem gan-zen Thal wiederholte. Den Eingang des Dorfes schienen drei-hundert Kernscr wehre» zu wollen. Man rückte gegen einander.Der Augenblick schien gekommen zu sein, wo Bruderblut vergossenwerden sollte.

Aber die Stimme der Natur siegte. Das obwaldische Volk