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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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das Lärmzeichen zum allgemeinen Aufstand der Landschaften undzur Vernichtung der Franzosen in allen Dörfern und Städten ge-worden.

So sehr auch den Eidgenossen am glücklichen Erfolg ihrer er-sten Schritte gelegen sein mußte, versäumten sic dennoch gleichAnfangs diejenigen Maßregeln, welche ihnen allein Bürge desWassenglücks werden konnten. Während die Franken ihre Trup-pen von Bern ausdehnten bis an die Ufer der Thur, wäre es denEidgenossen leicht gewesen, mit Ueberlegenheit sich gegen einzelneKolonnen des Feindes und in diejenigen Kantone zu werfen, welche»nr ihre Ankunft erwarteten, um zu den Waffen zn greifen, undden Fahne» der Waldstätte zu folgen. Sie hatten dabei de» offen-baren Vortheil der Gebirgskunde und sicherer Kundschafter voraus.

Statt dessen aber, wieder vom selbstsüchtigen Geist des Bun-deswesens verführt, welcher die heimatliche Grenze gedeckt sehenwollte, mußte sich das Heer der kleinen Kantone i» einer Linievon beinahe zwanzig Stunden ansgestreckt, auf allen Theilcn schwach,der Ncbermacht des Feindes cntgegenstellen.

Der rechte Flügel, unter Anführung des Obersten Paravi-eini, stand an den Ufern der südlichen Spitze des Zürichsees.*)Er sollte in den Kanton Zürich Vordringen, so wie der ZugerOberst Andermatt zugleich die freien Aemter besetzen würde.Beide hatten nachher bei Zürich und Bremgarte» ihre Vereinigungzn bewirken.

Den Mittelpunkt des Heeres befehligte der schwyzcrische Lan-

*) Diese Kolonne bestand aus 800 Glarncrn, 100 Mann von Sar-ganS, 600 Mann von der March, 102 Mann aus dem Gaster,200 Mann von Uznach, 500 Mann von Schwyz, und 800 Mannvon andern Orten und den Höfen,