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Wohl oder Wehe des gemeinsamen Vaterlandes mächtigen Ein-fluß habenden Operationsplan entwerfen wolle: so habeer gefunden, daß man die begehrte Vollmacht nicht wohl ertheilenkönne, um so weniger, da das von letztgehaltener Landesgemeindedem Stand Unterwalden bewilligte Hilfsvolk nur zur Vertheivigungdieses Landes und zu keinen weitern Schritten bestimmt sei.Zugleich müsse er dem Kriegsrath zu Schwyz den Wunsch eröffnen,daß die Mitglieder von Uri in demselben so bald als möglich wie-der entlassen werden möchten, da sie zur höchstnöthigen Veran-staltung eigener Verteidigung in Uri fast unentbehr-lich wären.
Die Eidgenossen lasen das Schreiben, und entließen mit kum-mervollem Herzen die Mitglieder von Uri.
Welche Ahnungen, welche Aussichten in die Zukunft, da, dasSchwert der Gefahr über ihren Scheiteln, nichts die ältesten Bun-desbrüder zur Einheit bewegen konnte!
6 .
Der große Tag, welcher das Verhängniß der Schweiz enthül-len sollte, rückte näher. Die fränkischen Brigaden sammelten sich,und zogen in verschiedenen Richtungen gegen das Hochland derSchweiz, es anfzunehmen im Kampfe mit den Nachkommen Telss.
Erst jetzt empfanden die Eidgenossen ihre Schwäche. Muth derEinzelnen mußte die Zahl ihrer Streiter, natürliche Gewandtheitihren Mangel in Waffenübung, Begeisterung ihre Unkunde inKriegskunst ersetzen. Der Beredsamkeit der Priester ward freieBahn gelassen. Freifahncn wurden emporgepfianzt; der Tod unterihnen verhieß der gläubigen Menge offene Pforten des Parodie-