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Abgeschlossene der Maien-Landsgemeinde znr Bestätigung vorlcgenwird. Auch die armen, gebrechlichen und unmündigen Beisaßensollen seiner Zeit billig bedacht werden."
Inzwischen waren von den Berg- und Waldkantoncn die be-rufenen Mitglieder zum eidgenössischen Kriegsrath in Schwyz er-schiene». Unterwalden hatte den Meinrad Füller und JosephMaria Christen gesandt; Zug den Haupimann Aloys Staub undHauptmann Hürlimann von Walchwylen; Glarus den OberstParavicini und seinen Sohn Emil. — Nur Uri beharrte in ge-fährlichem Schweigen — Niemand erschien von daher, »nd selbstein dahin gesandter Eilbote brachte nur ungewisse» Trost'). MitUnwillen gemischtes Erstaunen füllte den Kriegsrath; doch Uri'sHand war ihm zu wichtig. Es eilten aus seiner eigenen Mittemehrere Glieder dahin, das Volk zu bewegen, nicht länger inAbwehrung der Gefahr zu säumen, sondern Hilfe z» senden aufUnterwalden, und bevollmächtigte Abgeordnete zum gemeinsamenKricgsrathc. — Der Schritt war nicht ganz vergebens. Wirklichbefehligte die Urner Landesgemcinde einige Mannschaft nach Nid-walden, und zwei Männer") nach Schwyz, dem KriegSrathe bei-zuwohnen.
Jetzt glaubte» die vereinte» Eidgenossen, ihr Werk beginnen,ihren Plan zur Rettung der schweizerischen Hochgebirge entwerfe»zu können. Alle Stimme» entschieden sogleich für Angriffskrieg.Da weigerten sich die Gesandten von Uri abermals, aus Mangelan nöthigcr Bevollmächtigung von Seiten ihres Standes.
Nochmals war also der Kriegsrath gezwungen, Boten ge»Altorf zu schicken. — Der Landrath von Uri aber antwortete:„Da er vernehme, daß man einen weitaussehenden, auf das
') Den 19. April.
") Landeshauptmann Schmid und Statthalter Aloys Müller.