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sein, welches, wie wir erzählt haben, der helvetischen Republikbeigetreten war. Schwyz indessen ließ nicht vergebens rufen. Essandte zwei Glieder des Kriegsraths, die Lage der Dinge zu er-kunden; verordnete das zweite Bataillon, so Aloys Gwerderanführte, nach Brunnen, am See, um bei jedem Wink gen Un-terwalden schiffen zu können, und bot außerdem noch Uri auf, fürUnterwalden das Gleiche zu thun.
Uri zauderte. Dort waren die Führer des Volks zwistig, undin ihren Entschlüssen wankend. Dies Land, rings von ungeheuer,,Schneegebirgen und einem unsicher« See begrenzt, schien, gegenjeden feindlichen Ueberfall verrammelt, durch eine Handvoll Heldengedeckt, sich selbst genug sein zu können. Darum zweifelte es lange,ob es eintretcn solle in den außerheimatlichen Krieg.
Diese Unentschlossenheit der ältesten Bundesgenossen verdroß demFeuergeist der Schwyzer, welcher, seiner eigenen Schwäche nnein-gedenk, die ganze Eidgenossenschaft zu schirmen beschlossen. Er ließkeine Zwietracht im Innern reifen; sah kein Opfer mehr an, umStärke gegen den Zerstörer der Eidgenossenschaft zu gewinnen.Denn als die Bei- und Insassen von Schwyz den Wunsch blickenließen, daß auch sie künftig mit den alten, eingebornen Staats-bürgern von Schwyz gleicher Landesrechte theilhaftig seinmöchten, indem sie doch jetzt gerüstet da ständen, für die Erhal-tung derselben ihr Leben zu wagen, ward ihr Begehren unmittel-bar erhört. Die vereinte Landesgemeinde*) selbst erklärte: „AlleBeisaßen, welche zu den schwyzerischcn Freifahnen schwören, mitihnen für's Vaterland schon auSgczogen sind, oder noch ausziehenwerden, sollen, nebst Kindern und Nachkömmlingen, als gefreiteLandleute angesehen sein. Die aber nicht mitziehen, sollen umbillige» Einkauf an die Kommission gewiesen werden, welche das
) Den 18. April,