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Wechsel der Staatsverfassung entschieden. Demnngeachtet könne esan dem gemcinschaftlichc» Kriegsentwurfe nicht Theil nehmen,theils weil es seiner Hauptlente keinen, znr Sendung in einen ent-fernten KriegSrath, entbehren könne, theils vorher wissen möchte»wie Toggenbnrg gegen Appenzell gesonnen sei. Zudem hätten vierGemeinden des Appenzells die neue Verfassung angenommen, unddamit Zwiespalt und Verwirrung ins Innere gebracht.
So waren Plötzlich viele der sichersten Hoffnungen der Wald-stätte vereitelt. Nur die kleinen Gelände von SarganS und Uznach,Gaster und March blieben standhafter.
SarganS eröffnete, es wolle nicht lassen vom Bunde der Eid-genossen, und mit seinen geringen Kräften die Sache des Vater-landes vertheidigen helfen. — Uznach machte sich anheischig,einen Zuzug von 800 Mann zu schicken. — Gaster sandte wirk-lich, statt aller Antwort, seine vier ersten Aufgebote gen Schän-nis, sich dem Heer der Bergkantone anzuschließen.
So blieben sich im Augenblicke der großen Gefahr die fünfalten Orte von Uri, Schwyz, Unterwalden (nid dem Kernwald),Zug und Glarus ziemlich allein überlassen.
S.
Aber auch diese, mehr einzeln, für sich, als für das Ganzein Sorgen, schienen kein Verbindungsmittel ihrer Vortheile zu ken-nen. Es war ihnen mehr darum, Hilfe zu begehren, als zuleisten. Kein allumfassender Geist leitete sie. Sie fühlten nurdas Bedürfniß ihrer Heimat.
Noch ehe der Krieg wirklich begann, bot Nidwalden schonden Beistand von Schwyz aus*), um gegen Obwalden gedeckt zu
) Den 17. April.