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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Ein Berg- »nd Hirtenvolk, in nnserm Ursprung immer denEinrichtungen und der Sittcneinfalt unserer Väter getreu, glück-lich in nnserm Mittelstand, zufrieden bei wenig Bedürfnisse», wür-den wir aus den beschränkten Einkünften unserer Länder kaum dieBesoldung unserer »ach der neuen Konstitution zu gebenden Stell-vertreter zu bestreiten vermögen.

Die Eingriffe !n das Privateigenthum, und auch dieses würde!» wenigen Jahren erschöpft sein, müßten in unfern Ländern all-gemeine Verarmung erzeugen, und nie versiegende Quelle vonUnruhen und Plagen werden.

Wundert Euch demnach nicht, Bürger Direktoren, wenn diesetraurige Gewißheit, wenn diese düstern Aussichten uns von derAnnahme einer neuen Ordnung der Dinge zurückschrecken, die unsals eine Last vorkommt, deren Gewicht unsere Kräfte übersteigt.

Eure tiefe Politik, Eure genaue Kenntniß der Gemüthsart,der Lage uüd der Kräfte der Völker, die Eltch umgeben, werdendie Wahrheit unserer Vorstellungen unterstützen, und beredter alswir wird Eure Menschenliebe für uns sprechen.

Eure große Nation, die ihre größte Ehrbegierde darein setzet,durch erhabene Thatcn der Gerechtigkeit und des Edelmuths ihreJahrbücher zu verherrliche», könnte sie Wohl ihre glänzende Ge-schichte durch den düstern Zug verdunkeln wollen, daß sie die Ver-fassung und das Glück eines friedlichen Volks zerstörte, welchesihr nie etwas Leides gethan, das weder den Willen noch die Krafthat, ihr jemals schaden zu können?

Ferne, dieses zu fürchten, gewähren uns vielmehr Eure ge-säußcrten Grundsätze die tröstliche Hoffnung, daß Ihr die entworfene-neue Verfassung nur jenen Völkern der Schweiz geben werdet,chie solche verlangten, und daß Ihr mitten unter den Veränderun-gen, die Ihr zu treffen im Begriffe stehet, jene Volksverfaffung,welche die von Euch so oft gepriesenen Schweizerhelden gestiftet,