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Brüne wankte. Als, bald nach bekannt gemachtem SchcidnngS-entwurf, ein aufgeklärter Helvetier zu ihm trat mit gründlichenErinnerungen wider diese Trennung, hielt der Feldherr ihm lä-chelnd auf einem Teller zwei Wassertropfen dar. Durch eine Er-schütterung von seiner Hand flössen sie beide zusammen.
Unerwartet daher für die Gcbirgsstaaten erfolgte der Schlag-welcher sie in die eine und untheilbare Republik anflösen sollte.*)
Brüne erließ folgende Verkündung:
„Kaum war die Trennnng Helvetiens in zwei Republiken ent-schieden, welche mitten in den letzten Zuckungen der Oligarchiegegen die Freiheit und in der Währung entgegengesetzter Leiden-schaften verlangt wurde: so äußerte sich der Schmerz in allen Ge-müthern, und der lebhafte Wunsch für die Vorzüge der republi-kanischen Einheit.
„Gerührt durch die mannigfaltigen Zeugnisse derjenigen, welcheselbst diese Trennnng begehrt hatten, stimme ich mit völligem Zu-trauen zu den Wünschen für Einheit, da ich versichert bin,'daßdieses Begehren aufrichtig sei. .
„In Folge dessen werden die Deputirten, welche sich zu Lan-sanne in ein gesetzgebendes Korps vereinigen sollten, sich sogleichnach ihrer Erwählung gen Aarau begeben, um mit den Abgeord-neten der übrigen Kantone das gesetzgebende Korps der einenund untheilbaren helvetischen Republik bilden zn helfen."
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Diese Verkündung führte die Völker des schweizerischen Hoch-landes Plötzlich in den alten Sturm zurück, dem sie entronnen zn
') Proklam. Bern, 22. März 1798. Bald nachher erfolgte deS Re-gierungSkommiffär LccarlicrS Proklam, gleichen Inhalts.