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Alleingewalt förmlich entsagt hatte. Denn die Waldstätte, be-sonders Schwyz, würden, sobald Zürich den äußersten Widerstandz» wagen entschlossen gewesen, der Stadt einen Beistand nicht habenweigern können, welchen sie ihr noch einige Wochen vorher*)freundnachbarlich zugesichcrt hatten**).
Der einzige Gegenstand ängstlicher Besorgnisse konnte vielleichtnoch der »mhergebotene Entwurf zu einer einen und untheilbarenRepublik in der Schweiz sein. Aber auch diese Furcht erlosch, alsBrüne selbst eine rhodanische und eine helvetische Republik,und einen dritten Staat, Telkgan genannt, aus den Trümmernder Eidgenossenschaft zu bilden verkündete. Zum Tellgau solltendie Gebirgskantone gehören, in ihrer alten Form und Weise. Ehr-furcht gegen jene Gegenden, welche die Wiege der europäischenFreiheit, das Vaterland der Helden war, welche Frankreich selbstin seinen Tempeln, öffentlichen Denkmälern und Gesängen ehrte; —gegen jene Gegenden, welche glücklich und muthvoll in uralterFreiheit lebten, schien den Gedanken an einen Tellgau geborenzu haben.
Doch nicht lange lebte dieser Gedanke. Mehrere Männer,welche die verlorne Stärke der Schweiz nur in ihrer unbedingtestenEinheit wieder zu finden hofften, bestritten den neuen Föderalismus.
*) Den 1. März.
**) Die Abgeordneten Abegg und Balth, Holdencr von Schwyz,welche in die March gesandt waren, sie frei zu erklären und mit demKanton Schwyz zu vereinigen, hatten dabei durch einen eben so eigen-mächtigen Schritt ihren Stand gegen Zürich sehr bloßgestellt, indemsie der Marcher LandeSkommiffion vortrugcn, daß Schwyz entschlossensei, Zürich zum Einwilligcn in die Begehren seines Landvolks zubewegen, widrigenfalls aber die Stadt zum Wohl gesammter Schweizmit den Waffen zu demüthigcn. — Nie hatten die Abgeordneten zusolcher Erklärung Auftrag empfangen,
Zsch. Ges, Schr, 34, Thl. 6