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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Unter diesen Zusicherungen des Obcrfeldherrn Brüne erwachtedie Hoffnung der Eidgenossen noch einmal.

Es versammelten sich die Gesandten der vier obenerwähntenGebirgSkantone zu Brunnen am See. Auch Zug trat ihnen bei.Schwyz legte den Entwurf einer Zuschrift an Brüne vor, welchergenehmigt, und nach Bern getragen, dem Feldherr« überreichtwurde.

Folgendermaßen lautet die Zuschrift:

Bürger General! Die Repräsentanten der demokratische»Stände Uri, Schwyz, Unterwalden nid dem Wald, Zug nnd Glarusgeben sich die Ehre, nach dem Auftrag ihrer Kommittenten, näm-lich ihrer Landsgcmeinden, folgende ehrerbietigen Vorstellungenzu überreichen.

Obwohl keiner aus uns sich jemals vorstellen könnte, daß esin den Grundsätzen der französischen Republik liegen möchte, diedemokratischen Stände in jener Freiheit zu beeinträchtigen oder zustören, welche die französische Nation auch der übrigen Schweizzum Muster geben zu wollen scheint, so können wir Euch, BürgerGeneral! dennoch nicht bergen, daß die Annäherung der französi-schen Truppen, die Ungewißheit ihrer Bestimmung, die Nachrichten,die sich verbreiten, auch unter nns wichtige Besorgnisse erregten;und wirklich würden wir die Schätzung der französischen Nationnicht verdienen, wenn wir einen geringer» Werth ans jene Frei-heit setzten, die uns das Blut unserer theucrn Väter erworben,deren Andenken die französische Nation in ihren Schriften heutenoch ehrt.

Mithelfer und Zeuge der siegreichen Bestrebungen Eurer großenNation, wisset Ihr, Bürger General! am besten, was der En-thusiasmus der Freiheit bei einem freien Volke zu wirken vermag.

Indessen haben alle diese Gerüchte, alle diese Besorgnisse das