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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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konnte, nnd erklärte alle Angehörige, die noch nicht ausdrücklichfreigelaffen worden waren, unabhängig.*). Es lud die Nachbarnvon Uri, Unterwalden und Glarus zu einer Unterredung inBrunnen ein**), sich über eine Gesandtschaft an den fränkischenOberbefehlshaber, und über anfällige Rüstung zur Vertheidigungz» berathen.

Schon hatten Unterwalden ob dem Wald und Luzern fürsich an den französischen Feldherrn die Frage ergehen lassen: obsie von Seite Frankreichs Anmuthungen zu befürchtenhätten?

Hier folgen die ziemlich gleichlautenden Antworten, welche derbevollmächtigte General beiden Ständen gab:

An Luzern schrieb er:Die große Nation hat nicht anfgehört,Beweise zu geben, wie sehr sie die Bande schätze, welche sie mitdem Kanton Luzern vereinigen. Sie hat keine Befehle zu Feind-seligkeiten gegen denselben ertheilt; im Gegentheil wünscht die großeNation ihre alten Verbindungen mit dem Kanton Luzern zuerhalten, überzeugt, daß selbiger durch seine Liebe zur Freiheitstets würdig sein werde, den Namen: Nachkommen Wilhelm TellS,zu führen"***).

An Obwalden schrieb er:Die große Nation hat noch nichtunterlassen, die Bande zu ehren, wodurch sie mit dem KantonUnterwalden verknüpft ist. Auch hat sie zu keinen Feindseligkeitengegen diesen Kanton Befehl gegeben. Die große Nation wünschtvielmehr, ihre alten Verbindungen mit dem Kanton Unter-walden beizubehalten"-)).

') Landsgemeinde. Schwyz, 10. Marz.") Den 9. März.

"*") Bern, rv.Bentose VI.

7) Bern, 20. Ventose Vl.