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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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haust» machte, welchen der Kanton Schwyz zur Hilfe von Bernausgcschickt hatte.

Also lautet der Bericht des Augenzeugen:

Am zweiten März wurde unser Befehlshaber, AloysRcding,vom Obersten Grafenried anfgefordert, mit seiner ganzen Mann-schaft gen Ob er weil bei Büren z» eilen, wo wir auch die Hilfs-Völker von Uri und Glarus antreffen sollten. Nach einer halbenStunde traten wir den Weg an. Unterwegs begegneten uns nichtnur verschiedene Gepäck- und Munitionswagen, die sich zurückzogen,sondern auch eine große Menge wild umhcrstreifender Flüchtlingevon den bei Solothurn und Lengnau gestandenen Bernern, die,gegen ihre Offiziere aufgebracht, fürchterliche Flüche ausstießcn,und nur darin übereinstimmtcn, daß Alles verrathen und verkauftsei. Umsonst bemühten sich unsere Offiziere, sie zu bereden, wie-derum mit uns gegen Oberweil vorzurücke».

Wir kamen gegen Nacht in diesem Ort an. Die meisten Ein-wohner waren mit ihrem Geräthe schon geflüchtet. Die Zurück-gebliebenen gaben »ns zu verstehen, wir sollten weiter ziehen, siewürden sich nicht gegen die Franken wehren.

Unterdessen kam der Aide-dc-Camp Ans der Maur, welchenunser Anführer nach Büren geschickt hatte, um Verhaltungsbe-fehle zu begehren, mit dem Bericht zurück, Grafcnried habe fürjetzt keine bestimmtern Befehle mitznthcilcn; würde sich etwas er-eignen, sollten wir berichtet werden. Ans der Maur erzählte so-gleich, daß er überall große Unordnung und die fast gänzliche Zer-streuung des Berncrhecrs gesehen, von dem Hilfsvolk aber vonGlarus und Uri keine Spur entdeckt habe.

Diese Nachrichten stürzten den frohen Geist unsers Volks nie-der. Ein dumpfes Murmeln durchlief die zusammentrctendcn Hau-fen. Man umringte die Hauptleute; man rief: laßt uns umkeh-rcn! wer mag Theil nehmen an der Vertheidigung eines Landes,