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-.fehl noch einmal vorlesen, inzwischen andere mit Bajonet und ge-spanntem Hahn droheten. Endlich gelang es, sie z>, beruhigen,und nachdem man sich zu Neuenegg mit Brod und Wein erlabt.hatte, zog Zeder mit beklemmtem Herzen der Heimat zn.
< Auch die Franken hielten sich jenseits sehr still; — sie schicktenein Dutzend Reiter, die ihre Fläschchen von Branntewein angefüllthatten, und den Bernern aufs srenndschaftlichste den Versöhnnngs-trunk anboten. Sieger und Ueberwundene lagen freundlich bei-sammen; — der alte Groll erstarb, und Menschen, die noch voreiner Stunde sich den Tod zu geben suchten, koseten mit einander,als wären sie nie Feinde gewesen.
Als nun alle Berner von Neuenegg abgezogen waren, rücktenAbends die Franken da ein, so wie auch zu Laupen und Gümmi-nen. Brüne zog in Bern, Schauenburg in Solothurn ein.
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Nicht geringere Nnschlüssigkeit und Verwirrung hatte mittler-weile unter den Kriegsvölkern der übrigen Eidgenossenschaft ge-herrscht, welche der Stadt Bern zum Beistand eilen sollten. Nichtswar vorbereitet, nichts geordnet; das Volk zum Kriege ungeübt;oft übel und bunt bewaffnet; zuweilen in langen Schaaren Rosen-kränze abbetend, unwissend über Alles. Das waren die furcht-baren Früchte jener Grundsätze, in welchen sich die Negierungenbisher gefallen hatten, eine weiland freisinnige, regsame, krie-gerische Nation zu beherrschen, oder vielmehr zur Behauptung derSelbstständigkeit zu lähmen.
Wir begnügen uns, noch die Erzählung eines Augenzeugen mit-zntheilen, welcher diesen kurzen Feldzug mit demjenigen Kriegs-