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wegung zwischen zwei Feuer kamen, und nach kurzer Gegenwehr ge-schlagen wirrden. Nach einer halbstündigen Flucht hatte sich der linkeFlügel der Franken wieder gesetzt, bei welchem sich endlich auch derrechte sammelte. — Das Treffen begann von neuem auf der gan-zen Schlachtlinie — war lange hartnäckig und zweifelhaft. End-lich ließ Grafenried die zwei Rescrvekorps anrücken; diese muß-ten dem Feind zugleich rechts und links in die Seiten fallen, wel-ches den Sieg entschied. — Die Franzosen zogen sich unter bestän-digem Feuern zurück, bis auf die Höhen oberhalb Neuenegg, woalle Waldungen aufhörcn. Da bildeten sie sich wieder in vier-facher Schlachtlinie, mit Reiterei auf den Flügeln, und richtetenein heftiges Kartätschcnfener auf die anrückende Linie der Berner.
Die Franken hatten in dieser Stellung ein frisches Bataillonempfangen, so daß sie um ei» Drittheil stärker wurden, als dieBerner. Diese bildeten nun Winkel auf den Enden ihrer Linie,um nicht überflügelt und von der fränkischen Reiterei in die Sei-ten genommen zu werden. So stürmten sie, trotz des heftige»Kanonen- und Flintenfeuers, mit gefälltem Bajonet bergan,schlugen die Franzosen ans ihren Stellungen und von allen Höhenhinunter, ohne daß diese sich wieder setzen konnten, bis in dieTiefe des Thals Neuenegg. Zu Neuenegg selbst wollten die Fran-ken noch einmal Stand fassen, aber vergebens. Sie mußten ingroßer Unordnung über die Sense, und sammelten sich erst aufden jenseitigen Anhöhen des Freiburgcrgebiets. — Bei diesem letztenGefecht eroberten die Berner 18 Kanonen. Einen Thcil derselbenhatten aber die Berner im letzten Gefecht verloren gehabt. Auchwurden einige Gefangene gemacht. Aber in den folgenden Gefech-ten des Tages sind keine Gefangene gemacht worden; die Erbitte-rung war zu groß. Da, wo man handgemein werden konnte, ent-schied Bajonet oder Gcwehrkolbe. An Todtcn hatten die Berner,so viel man damals, obschon sehr ungewiß, wissen konnte, hundert