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und anrückten, ließ er die Brücke »»zünden. Die Abbrennung derBrücke von Büren hat nachmals viele Klagen veranlaßt. Alleinhätte der Adjutant den Sturm abgcwartet, um erst alsdann' anzu-zünden , wäre dieses durch das von beiden Seiten auf die Brückegerichtete Kartätschen- und Flintenfeuer unmöglich worden. Wäh-rend die Brücke aufloderte, fingen auch einige Gebäude in Reibenan zu brennen. Sie hatten alle, ausgenommen zwei, Strohdächer.Die Franken schossen aus den Häusern und unter den Strohdächernhervor. Auch in diese bohrten sie Schießlöcher.
Das Kanonen- und Gewchrfeuer ging indessen äußerst lebhaftununterbrochen ans beiden Seiten fort. Zu verwundern war cs,daß die Franzosen mit ihrer Reiterei nicht oberhalb Büren überdie Aar setzten, da das Wasser sehr klein war. Auf der rechtenSeite der Aar zeigten sich nur in der Ferne von LeuSligen herfeindliche Streifwachten. In dieser Stellung bekam Grafenriederst (gegen 3 Uhr Nachmittags) Antwort vom General Erlach,der an demselben Morgen nach Bern gerciset, und nun nach Nar-berg zurückgekommen war. Diese Antwort, auf einem BlättchenPapier, war der letzte Befehl des unglücklichen Feldherrn. Sieenthielt den Wunsch, daß Grafenried eine Diversion gegen So-lothurn machen sollte. Aber Solothurn war längst schon von denFranken besetzt; alle Schweizertruppen auf der linken Aarseitewaren geschlagen, gefangen, zerstreut, und — wenn Grafenriedalle unter seiner Anführung stehende Mannschaft zusammenzog,konnte er höchstens 2000 bis 3000 Mann sammeln. Diese Bemer-kungen sandte der Befehlshaber an den General Erlach. Zubedauern waren an diesem Tage besonders die Truppen zu Leng-nau, meistens Fußvolk und Jäger aus dem Kern der oberländischenMannschaft, angeführt durch die erfahrensten Offiziere der berne-rischen Landwehr. Sie sollten die Angriffskolonne von Lengnauund Nomont bilden.
Zsch. Ges. Schr. 34. Thl.
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