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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
Entstehung
Seite
88
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auf deutschem Berncrgebiet an. — Gegen das Ende des Monatsstellte auch Luzer» 1200 Mann aus die Grenzen; die Hilfstrup-pen von Schaffhausen und Appenzell hingegen waren erstim Anzuge, als der Schlag, der Bern stürzte, schon geschehenwar; Solothurn und Frei bürg bewaffneten sich so gut siekonnte», doch waren die deutschen und welschen Freiburger nichteinig; — die Letzter« thciltcn schon mit den Waadtländern denWunsch zur Freiheit.

Unvermuthct nahm General Schauenburg, der nun dasKommando über die französische Armee im Bischof-Baselische»führte, den 8. Hornung Besitz von Biel; — diese Stadt war einzugewandter Ort der Eidgenossenschaft, hatte Sitz und Stimmeauf Tagsatzungcu, auch noch durch Abgeordnete zu Aarau die Er-neuerung des Schweizerbundes beschwören lassen.

Einige Tage nach diesem Ereignisse ward dem geheimen Rathund dem Kriegsrath zu Bern von seinen einsichtsvollsten Diener»ein Entwurf vorgelegt, mit der Deutung, daß wenn man widerVermuthen keine Nebereinkunft mit den Franzosen abschließen könne,man nicht länger zögern, sondern angriffsweise zu Werk schreitensolle; — noch scie Schauenburg nicht über 8000 bis 9000 Mannstark, vermehre sich aber täglich, und wenn man seinen Angriffabwarten wolle, würde Alles verschlimmert werden. Die Bernersollten unter dem Obersten von Büren, die Solothurner unterdem General Altermat auf verschiedene Standpunkte vorrücken;sobald sie an ihrem Bestimmungsorte angekommen wären, sollteeine letzte Aufforderung an den General Schauenburg ergehen,den Schweizerboden binnen vierundzwanzig Stunden zu räumen. —Würde er solche abschlagen, sollte er plötzlich auf allen Seiten,von hinten durch das St. Joseph- oder Ballstallerthal, ge-gen Pierre Pertuis — über den Fallern und Tessenberg ge-gen Rüchenette, von Grenchen und Lengnau gegen Peterlin-