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geordnete sandte. Diese Stadt nämlich war einige Tage später,nachdem sie die Freiheitsbäume errichtet hatte, von dem Berner-Oberst von Büren mit einem Paar Bataillons besetzt worden,und die Einwohner wurden entwaffnet. Von diesen flüchteteneinige nach Basel, und baten Mengaud um Hilfe. Derselbe er-griff de» Anlaß, nicht nur eine gänzliche Genugthunng von derRegierung von Bern zu fordern, sondern auch, daß sie ganz unbe-dingt ihre Gewalt niederlege. — Merkwürdig ist es, daß zu ebender Zelt Grafenried ein Schreiben von dem Kriegsrath von Bernerhielt, mit dem Berichte des Geschehenen, und dem Beifügen,Oberst von Büren habe Alles ohne Vermissen und Befehldes Krtegsraths verrichtet, man habe deswegen an seineStelle den Obersten von Wattenwyl gesetzt. Nichts desto min-der führte Oberst von Büren seine gehabte Befehlshaöerschaftimmer fort. Unter diesen Umständen fand die Regierung von Berngut, die Landesausschüsse den 1. Hornung zusammenzuberufen, umgemeinschaftlich mit dem ganzen Lande über die Lage desselben zuberathen, und zugleich an einer Abänderung in der Regicrungs-form zu arbeiten. Es geschah auch den 3. Hornung eine feierlicheEröffnung an das Volk, daß diese Abänderung binnen Jahresfristvor sich gehen werde, daß die Negierung von Bern ihre Gewaltniederlegen, und eine demokratisch-repräsentative Verfassung an-nehmen würde.
Allein htcmtt waren die fränkischen Bevollmächtigten nicht zu-frieden. Sie begehrten, daß die Nicderlegung aller Gewalt so-gleich geschehe. Dies war cs, was Bern nicht konnte, nichtwollte, nie zu thun gesinnt war. Das Patriziat bcharrte aufseineRechte und rief die übrigen Kantone nm bundesmäßige Hilfleistungan. — Ihrer inner» Stürme ungeachtet kamen auch um die MitteHornungs 1400 Zürcher, 400 Glarner, 300 Urner, 800 Schwy-zcr, 600 Unterwaldner und 100 Mann von der Stadt St. Gallen