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Die Truppen verlegte er in und bei Murten. Er selbst ward auchnach Bern berufen, um fernere Befehle zu erwarte». Die Ursache,derentwillen auch der Kriegsrath von Bern den Abmarsch befohlenhatte, war ein Schreiben der Tagsatzung zu Aarau an die Zwei-hundert von Bern gewesen, worin inan das Verlangen äußerte,daß Bern keine Gewaltthätigkeit zur Wiedererlangung der altenOrdnung der Dinge im Paps de Vaud verüben, sondern alles derZeit und den Umständen überlassen sollte. Dieses Schreiben vonAarau war durch die Schilderung bewirkt worden, welche die zweieidgenössischen Repräsentanten zu Lausanne, Statthalter Weiß vonZürich und Landammann Weber von Schwyz, der Tagsatzungüber das Waadtland mitgctheilt hatten.
Meng and wohnte der helvetischen Tagsatzung bei. Sobalddieselbe den 1. Hornung aus einander gegangen war, errichteteAarau die Freihcitsbäumc; dasselbe thaten auch die nächstge-legenen sogenannten freien Remter und das Thurgau. Zwi-schen dem 18. und 31. Jänner nahm der ganze Kanton Baselfreiwillig die repräsentative demokratische Verfassung an. Indessenvermehrten sich von Tag zu Tag die fränkischen Truppen im Er-gucl und Bisthum Basel. Bern verstärkte seine Macht eben-falls in dieser Gegend, und gab dem B. Grafenricd, der alsMann von Entschlossenheit bekannt war, Befehl, sich nach Bürenzu begeben, und die Leitung der in diesen Gegenden stehendenTruppen zu übernehmen.
Der Monat Hornung verstrich mit Verhandlungen zu PSter-lingen und Basel, und mit Truppenvermehrungen ans den bei-derseitigen Grenze». Zu Peterlinge» war General Brüne ange-kommen, sowohl als Obcrgeneral der fränkischen Truppen, alsauch mit aller politischen Vollmacht vom fränkischen Direktoriumversehen. In Basel war Mcngaud, der gleiche Vollmacht zuhaben schien, und an den man auch, besonders wegen Aarau, Ab-