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gen entlassen, und das unabhängig erklärte Waadtland räumenwurde, werde er ihn an der Spitze seiner Division dazu zwingen.
Der Adjutant fuhr in einer Kutsche, begleitet von zwei fränki-schen Husaren und einem Paar waadtländischcn Dragonern, durchdas Dorf ThierrcnS, unfern LucenS, des Nachts gegen zehnUhr. Dort war eine Dorfwache von Einwohnern, welche die Be-gleitung des Adjutanten anrief, und auf nicht erhaltene Antwortdessen Wagen anhälten wollte. Die Husaren zogen den Säbel,die Bauern gaben Feuer. — Beide Husaren fielen todt zur Erde,und ein waadtländischer Dragoner ward verwundet. — Der Ad-jutant Autler sprang aus seinem Wage», flüchtete zu Fuß nachMilden, schickte von da aus seine Depeschen an den OberstenWeiß, und kehrte zum Generäl Menard zurück, der Tags daraufmit seiner Division in die Landschaft Waadt einrückte. — DieseBegebenheit ist nicht ganz richtig in französtschen Blättern «»ge-zeigt worden. In denselben heißt es, cs sei in diesem Dorfe ei»Piguet Bernertruppen gewesen, die de» unerwartete» Angriff,ohne das Begleit vorher auzurufen, verübt hätten. Dies ist aberfasch, denn die Berner waren nicht weiter als bis Avenches vor-gerückt, »vd die Thäter dieses unglücklichen Angriffs-, als sie ihrenJrrthum erkannten, stellten sich freiwillig sogleich in die Gefan-genschaft von Lausanne, damit dem Dorfe Thierrens kein Un-glück zugesügt werde. Diese Ereignisse und Menards drohenderTon machten solchen Eindruck auf den Obersten von Weiß, daß erfür gut fand, Jferten auf das schnellste zu verlassen. Er kam alsoganz allein in Avenches an, und gab Befehl, daß alle vorgerückteTruppen auf das deutsche Bernergebiet zurückkehren sollten. — Erselbst nahm seinen Weg nach Bern.
Grafenried traf also die nvthigen Anstalten zum Abmarsch,und da er noch gleichen Abends ein Schreiben vom Kriegsrathe zuBern erhielt, der ihm dasselbe befahl, zog er in der Nacht ab.