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war es, welches auch dort die Revolution zuerst hervorrief. Nach-dem dieser Stand die unveränderlichen Rechte der Menschheit ein-mal feierlich anerkannt hatte, that er „auf alle jene Oberrhcrr-lichkeitsrechte vollkommen Verzicht, die er bis dahin auf die vierVogteicn ennet dem Gebirg antheilsweise besessen."*)
Dieser, das alte eidgenössische Staatswesen bis zur Zerstörungerschütternde Schlag wurde vom Vorort Zürich mit schwachem Armaufgefangen. Die Regierung ^dcs Vorortes nämlich gebot denRevräscntanten zu Lugano: „Trachtet vor Allem, fremde Ein-mischung in dortige Angelegenheiten zu verhüten. Wendet euch,sobald die Umstände fordern, an Ciöalpiniens Regierung und denFinanz-Administrator Haller, welcher der Eidgenossenschaft seineGefälligkeitsbegierde auf die verbindlichste Art zugestchert hat. Dain dermaliger Lage keine Anwendung der Gewalt Platz findet, sorichtet euch mit kraftvollen Vorstellungen an die Regenten undVorgesetzten der Landschaften, alle Gesetzlosigkeiten zu verwehren,mit Beifügung, daß von den regierenden Ständen allen billigenWünschen und Bitten dieser Landschaften werde entsprochen wer-den. Ihr habt euch in unerwarteten Vorfällen übrigens an diebenachbarten Kantone Uri, Schwyz nnd Unterwalden nm Rath undUnterstützung zu melden."*)
Der Brief kam zu spät. Die Häupter der cisalpinischen Parteiin den welschen Vogteien hatten ununterbrochen durch Flugschriftenund Reden den Landmann für ihre Absichten bearbeitet. Das Volk,voll Dursts nach Freiheit, aber eben so voll alten Nachbargrollsgegen die Mailänder, entsprach freilich ihren Wünschen nicht ganz;beiweitem'die Mehrheit des Landes sehnte fich, helvetisch zu blei-
*) Basel an Zürich. Der Beschluß war zu Basel am 12, Februar 1798genommen.
') Zürich, 15. Februar.