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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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kerschasten, fürchteten den Gedanken der StaatSumwälzung. Siestrebten nur nach Verbesserung der eidgenössischen BundcSgestalt,»ach Entwickelung der vorhandenen Anlagen.

Doch bei weitem die Mehrheit der wirklich freien Länder undStädte der Schweiz, eingedenk des blühenden Wohlstandes ihrerHeimat, der Verbrechen, mit welchen Frankreich besudelt wordenwar, verabscheute jede Staatsvcrändcrung. Stolz auf die bishergenossene Selbstständigkeit, war ihr es gleich unerträglich, von derHand übermüthiger Fremdlinge, oder unzufriedener Nutcrthanen,das Gesetz zu empfangen. Sie wollte lieber Vernichtungskrieg,lieber überwunden, als durch Schwäche entehrt sein; lieber denalten Ruhm der Nation vor Europa, als dessen Glück und Wohl-stand durch klüglich dargebotcnes Opfer gerettet sehen.

Auch siegten die Stimmen dieser Mehrheit in den Bcrathungcnder Tagsatzung. Die aristokratischen Städte riefen das Schweizer-gefühl ihrer demokratischen Brüder an, und diese nährten mitihnen gleichen Groll gegen Frankreichs Entwürfe. Nm über dieSchwäche und Trennung der helvetischen Staaten einen allcsver-bergcndcn Mantel zu werfen, drangen die Aristokratien auf feier-liche, allgemeine Bundesbeschwornng.Wollen wir den Augender Welt die Eintracht der Schweizer zeigen," sprachen aberdie demokratischen Orte:so sei es durch des schreienden VolksBeruhigung und Zufriedenstellung!"

Doch leisteten alle Kantone und mitverbündeten Orte den Bun-deöschwur am 25. Jänner zu Aarau. Aber im Kreise der Eid-genossen war schon jetzt der Stuhl von Basel leer, und einwesentlicher Ring mangelte in der Bundeskette. Basel hatte schonam 21. Jänner seine Verfassung verändert.

Dies ist der erste und letzte Bundesschwur der gesammten eid-genössischen Staaten gewesen. Viele Zuschauer weinten Thrä-