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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
Entstehung
Seite
52
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Staatsumwälzung zu führen; des deutschen Kaisers geheimniß-volles Schweigen bei den Umtrieben Frankreichs inHelvetien, desKaisers, der rwn aiic» Landmächten des Weltthcils allein bei einer

Umgestaltung der Schweiz nicht gleichgültig bleiben durfte-

alles verkündete die nahe Auflösung der Eidgenossenschaft.

Viele aber, welche entweder sich durch Recht und Unschuld voll-kommen geborgen glaubten, oder, in ihrer Unwissenheit und aber-gläubige» Zuversicht auf das Gewohnte und Bestehende, dessenVerschwinden nngedeukbar fanden, schmeichelten sich gutmüthig mitschnellem Uebcrgang des Gewitters. Sie glaubte», daß höchstenseine Vermehrung der Kantonenzahl, durch Freilassung einiger Un-terthauenlande, das Ende aller dieser Unruhen sein werde. DieseMeinung verbreitete sich besonders in den demokratischen Hlrten-staaten. Dieselben hatten zuletzt wenig dawider, wen» die Aristo-kratie» und die Patriziate der Städte aufhörtcu, und die von den-selben beherrschten Landlcnte frei erklärt würden. Sich selbst wähn-ten sie außer Gefahr dabei, und meinten genug zu thun, ja klugzu verfahren, wenn sie sich nicht tiefer in die Zwiste Frankreichsmit Bern und andern Städten mischen würden, als alte Ver-träge erheischten.

Dies Auseinanderfalle» der Interesse» und Ansichten, in soschwerdrohendcr Zeit, warf ein trauriges Licht auf den Werth desBundeSsystcmS, und bestärkte viele Männer in dem Glauben, daßnur Vereinigung aller großen und kleinen Kantone Helvetienszu einem einzigen Freistaat dem Ganzen Kraft, Sicherheit,Ordnung und Achtung des Auslandes gewähren könne.

Andere aber, überzeugt von den Gefahren einer großen, plötz-liche», durch alle Staatszwcigc treibenden Verwandlung, bekannt.mit dem Elend aller ähnlich umgeschaffenen Staate», mit dencigenthümlichen Wünsche» und Bedürfnissen der helvetischen Völ-