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nähme des Mittlergeschäfts, doch unter vorher gemachter feier-licher Erklärung, „daß weder er noch der Stand Schwyz füreinige daraus entspringende Folgen verbindlich seien/") AuchFrciburg, Solothurn und Wallis gestanden den Abgeordneten dieseVollmacht zu.
Als sie in Lausanne, des Waadtlandes Hauptstadt, angekommenwaren, entwickelten sie gleichen Tags in einer Verkündung denZweck ihrer Sendung, und forderten Jeglichen auf, der Klage trug,sie einzubringen, mit Verheißung der wirksamsten Beförderung.*) **)
Die Bewohner des Hügellandes, von mancherlei Wünschen undLeidenschaften bewegt, haderten unter sich selbst. Drei Parteienvor allen zeichneten sich in der gährenden Volksmaffe aus. Diegroße Mehrheit forderte bescheiden Ausdehnung seiner Rechtsameund Freiheiten; gedachte aber sich nicht von der Herrscherstadt zutrenne», noch minder der Franken trügliche Einmischung zu be-nutzen. — Es waren Andere, welche den günstigen Augenblickzum Heil der Nachkömmlinge festzuhalteu, und das Land am Le-maner-See unabhängig zum vierzehnten Kanton der Eidgenossen-schaft umzubilden wünschten. Noch Andere wollten für die ge-sammte Schweiz eine gemeinsame, stellvertretende, freie Verfassung,derjenige» ähnlich, die damals in Frankreich bestand.
Die abgeordneten Bundesräthe, um den Geist der Mehrheitzu fesseln, näherte» sich günstig deren Forderung, und traten, dadie bernischen Vogte entstehen, und alle gesetzlichen Gewalten kraft-los und sonder Verbindung waren, mit den Klubbs, oder Volks-ausschüssen des Landes in Gemeinschaft, durch deren Mittel alleinnoch auf das Volk gewirkt werden konnte.
Indem sie nun den vorzüglichsten Männern mäßigen Sinn ein-
*) Schwyz, 11. Jänner.
") Proklamation. Lausanne, IS. Jänner.