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Alles was dem Bewohner der freien Waldstättc groß und ehr-würdig war ans den Tagen seiner Vvrwelt, hatte sich auf dieseWeise mit der Kirche verbunden. Seine politischen Feste wurdenreligiös gefeiert. Zu den Schlachtfeldern des Alterthnms geschahenfromme Betfahrten; die Denkmäler seiner Helden waren Meß-altärc; keine wichtige öffentliche Handlung des Volks wurde end-lich ohne kirchliche Feierlichkeit begonnen.
So waren in der Vorstellung des freien Nelplers Kirche nndStaat, Religion und Vaterland unzertrennlich geworden. Beiseiner, ihm mit der Muttermilch eingcflößten Ehrfurcht für dieThaten der Vorwelt, bei seiner schwärmerischen Liebe für die freie,im Alterthum durch seiner Ahnen Muth gegründete Landesver-fassung, entglühte gleiche Liebe und Ehrfurcht in ihm gegen dieKirche, durch welche zuerst er jene hohen Gefühle einsog. Erkonnte nicht für das Vaterland kämpfen, ohne auch für Kircheund Religion; nicht mehr für diese, ohne auch für jenes. Einswar ihm theuer nnd heilig durch das andere. Die Aende.rnng seinerStaatsverfassung war ihm Zerstörung seiner Religion.
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Der Ernst des kirchlichen Glaubens änderte den Hellen Sinndes freien Schweizers nicht. Zur Freude geneigt, waren ihm diekirchlichen Feierlichkeiten nur Anlässe froher Stunden. Heitere HGastmähler hielten sich dann am ersten; zu den Kreuz- und Bet-sahrten sammelten sich die liebenden Jünglinge und Mädchen amliebsten, und manche reizende Bekanntschaft ward dort für die Zu-kunft angesponnen, wo aller Sinn nur dem Himmel geweiht seinsollte.
Keine Lustbarkeit war ihnen vollkommen, ohne Tanz; die Musikerhellt mitten im Leide» ihr beklemmtes Herz. Ihre Tänze sind