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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Dörfern vereint. Im Hintergründe erhebt sich mit schönen Ge-bäuden der Hauptflecken Schwyz.

Mitte» durch die Breite des Geländes schweift in weiter Krüm-mung der Strom der Mutta. Er rauscht aus einem Nebcnthale,dem er seinem Namen leiht, und welches fast vier Stunden langin das Innere der Hochgebirge ostwärts dringt. Mit dem Mutta-thale verbindet sich in der Tiefe desselben, mit südöstlicher Rich-tung das Bisith al. Beide sind von hohen waldigen Bergwänden^umfangen; aus den ewigen Gletschern entsprungene Bäche stürzen,ln Wasserfällen, herab über die schroffen Felsen, und schwellen dieMutta an.

Lächelnder dehnt sich ein ThalgelLnde nordwärts von Schwyzzwischen dem Rigi und Roßberg gegen Küßnacht und Arth amZugersee. Es umfängt den romantischen Lowerzcrsee mit seinenInseln. Bon Dörfern und Fruchtbäumcn sind die Ufer dieses Seesumkräuzt. Das Gcbirg ist voll reizender Mannigfaltigkeit; sein Um-riß verliert sich mit sanften Schwingungen in der Ferne

Ein rauher Bcrgweg führt nordöstlich von Schwyz über Steinenempor, über den Arm des Haggcnbergs, welcher gegen den Seevon Lowcrz zieht. Droben entfaltet sich ein schönes Hügelland, inder Nähe der Alpe». Dort ruhen in der Mitte ihrer fruchtbarenMatten und Gärten die Dorfschaftcn Sattel und Rothenthurm,im Angesicht des klassischen Bodens von Morgarten, dessen Namender Sieg der Schwyzcr über Oesterreichs stolzen Herzog verewigte.Die moorigte Ebene von Rothenthurm sinkt zwischen den Höhe»von St. Jost und Samstagercn hinab zum Fuß des Katzcnstricks.Dieser Berg scheidet von hier das ranhe, weite Thal Ein sied eins.

Ehe der Einsiedler Mcinradus mit seinen frommen Nach-folgern zu Anfang des neunten Jahrhunderts dies Land anwohnte,lag es im-Schallen eines sinstcrn Waldes, öd und nnwirthbar.Heut sind die Waldungen bis an den Fuß der Berge zurückgedrängt;