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(entlang von Bäch und Wollcrau an den Zürchcrgrenzen bis znmSchlosse Grynau an der Linth) von den Wellen des Zürichseesbespült. In Osten stieg zwischen ihr und dem Lande Gastcr undGlarus die Scheidewand einer langen Vergreiste, welche stufenweisvom wilden Zlndlen und Köpfen empor znm rausten Pragelund dem noch höhern Saßberg bis zum Silberstock rückte.Eine schauerliche Felsenkette umschlang das Land im Süden.Hier trennten der unwirthbare Griffet, der alpenreiche Wasser-berg und Goldblangg Schwyz von Uri, bis znm DörflcinSisikon letztem Kantons, im Gebirgswinkel am Waldstätter-See.Gegen Abend zog dieser See die Grenze, doch nur kaum zweiStunden lang, von Sistkon bis Kindlismord, am Fuße desprachtvollen Rigibergs. Mit Ausnahme seiner westlichen Haldensetzte der Rigi die Grenze gegen das Gebiet des ehemaligen Frei-staates Gersau und dreier Luzernischcn Seegemeinden fort, bisKüßnacht am Waldstätter-See. Dann schieden die Berghohen vonMörlischachcn bis Jmmisee das Schwyzergebiet vom Kanton Luzern;und vom Zugersee bei der Kapelle St. Adrian über den wald-reichen Nufiberg und Roßberg, durch die Mitte des hohenMorgarten in gerader Linie bis zum hohen Nonnen, trenntenstch Z»g »nd Schwyz. Auf der letztgenannten Anhöhe zeigte einGrenzstein der drei Orte March; denn von hier an bis zum Zürich-see hinab berührten sich wieder die Gebiete von Zürich und Schwyz.
Das Land genießt einer heitern, gesunden Luft, in welcherMenschen und Pflanzen Wohl gedeihen, obgleich Nebel des Herbstesund Winters oft wochenlang die nieder» Thäler füllen.
Das größeste und anmnthigste Thal steigt amphitheatralischvom Ufer des Waldstättcr-Sces bis zum Fuß des Haggenbergsund den auf ihm ruhenden zwei Felscnpyramidcn des Myten. Zwi-schen Wiesen und Gärten, im Schatten fruchtbarer Bäume, ruhenzerstreut unzählige Hütten und Häuser, bin und wieder enger in