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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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rath gegen einige angesehene Personen, die ersten Papiere,die sich zeigten. In einer andern Tasche befanden sich einigePatente und Dienstzeugnisse, die seinen Muth und seine mili-tärischen Talente sehr rühmten. Aber das merkwürdigste un-ter diesen Papieren war ein sorgfältig ausgcarbeiteter Stamm-baum mit Beziehungen ans mehrere Urkunden, dessen Aechtheitzu beweisen, nebst einem Verzeichniß der großen Besitzungender geächteten Grafen von Bothwell, und eine besondere An-gabe der Hofleute und Adligen, denen Jakob der VI. dieselbenverliehen und deren Nachkommen noch in ihrem Besitze waren.Unter dieser Liste waren mit rothen Buchstaben von der Handdes Verstorbenen geschrieben: Ilauä Immemor, 8. 8. 8. 8.,wahrscheinlich die Initialen von kraur 8tusrt 8arl (Graf)UotlnveU. Bei diesen Urkunden, welche den Charakter und dieGesinnung des verstorbenen Eigenthümers scharf bezeichneten,lagen noch andere, die diesen in einem ganz andern Lichtedarstellten, als ihn der Leser bis jetzt kennen gelernt.

In einer geheimen Tasche des Buches, welche Morton nichtohne Mühe entdeckte, waren einige, von schöner Frauenhaudgeschriebene Briefe. Ihr Datum wies auf ungefähr zwanzigJahre zurück, sie hatten keine Adresse und waren nur mitAnfangsbuchstaben unterzeichnet. Morton hatte keine Zeit, siegenau durchzulesen, bemerkte aber, daß sie zarte Ausdrückeweiblicher Zuneigung enthielten, an einen Mann gerichtet, des-sen Eifersucht dadurch beschwichtigt werden sollte, und dessenungestüme, argwöhnische und heftige Gemüthsart die Schrei-berin sanft anklagte. Die Schrift war durch die Länge derZeit fast verlöscht, und ungeachtet der großen Sorgfalt, welcheauf ihre Erhaltung verwendet worden, war sie an einigen Stel-len fast unleserlich. »Es thut nichts!" stand auf dem Umschlagdes Briefes, der am meisten gelitten;ich weiß sie auswendig."

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