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den uneigennützigen Eifer für die Beförderung Eures Wohleszu erweisen. Die jährlichen Zinsen der auf dem Gute haf-tenden Schulden übersteigen um Etwas dessen Einkommen,sogar wenn eine ziemlich hohe Pacht für das Hans und dieLändereien bezahlt wird. Da jedoch alle Schulden HerrnNatcliffe, als dem Verwalter Eures Verwandten, verschriebensind, so wird dieser kein lästiger Gläubiger sein. Hier mußich Euch noch darauf aufmerksam machen, das; ich Herrn Rat-cliffe, obgleich ich mich persönlich über ihn zu beklagen habe,dennoch für einen gerechten und aufrichtigen Mann halte, mitwelchem Ihr über Eure Angelegenheiten mit Sicherheit ver-kehren könnt, abgesehen von dem Umstande, daß Ihr EurenVerwandten Euch am sichersten geneigt erhaltet, wenn Ihr mitHerrn Natcliffe auf gutem Fuße steht. Empfehlt mich demVetter Marchie, ich hoffe, er wird wegen der kürzlichen An-gelegenheit keine Verdrießlichkeiten haben; ich werde ihm vondem Festlande ans einen Brief schreiben. Mittlerweile bleibeich Euer liebender Vater Richard Vere."
Der erwähnte Brief beleuchtet weiterhin den früheren Theilunserer Geschichte. Es war Hobbie's Meinung, und die mei-sten unserer Leser werden vielleicht dieselbe theilen, daß derKlausner von Mucklestane-Moor gleichsam nur einen dämmern-den Verstand habe, daß er weder klare Ansichten habe über das-jenige, was er wolle, noch auch seine Zwecke mit den klarstenund einfachsten Mitteln erreichen könne; Hobbie meinte, wolleman den Leitfaden seines Verfahrens suchen, so sei das, alswenn man sich nach einem geraden Pfade auf einer Haide um-sehe, auf welcher sich hundert krumme Fußwege, aber nichteine Straße in bestimmter Linie befinde.
Als Isabelle den Brief gelesen hatte, erkundigte sie sichsogleich nach ihrem Vater. Man sagte ihr, er habe das Schloß