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welche sein unglücklicher Zustand erheischte, eine strafbareNachsicht bei dessen wahnsinnigen Planen hegte; er versprachnicht allein Geheimhaltung, sondern leistete darauf auch einenEid. Er besuchte häufig den Sir Edward und half ihm indem phantastischen Geschäft, das er sich auferlegt hatte, umeine Einsiedelei zu erbancn. Beide schienen nichts so sehr be-furchtet zu haben, wie eine Entdeckung ihres Verkehres.
„Der Boden bestand nach jeder Richtung hin in einer offe-nen Ebene; indes; eine kleine unterirdische Höhle, wahrschein-lich ein früheres Grab, welche sie in ihren Nachsuchnngen andem großen Granitpfeiler entdeckt hatten, diente Ratcliffe alsVersteck, wenn Jemand seinem Herrn nahte. Wie ich glaube,meine Thenre, werdet Ihr der Meinung sein, daß diese Heim-lichkeit einen starken Beweggrund haben mußte. Auch ist esauffallend, daß mein unglücklicher Freund, von welchem ichglaubte, daß er unter den Mönchen des Ordens la Trappesein Leben führe, mehrere Monate lang sich in dieser sonder-baren Verkleidung, fünf Meilen von meinem Hanse entfernt,befand und regelmäßige Kunde über mein geheimstes Verfahrendurch Ratcliffe, oder Westburnflat, oder Andere erhielt, zuderen Bestechung er die Mittel besaß. Er macht cs mir zumVerbrechen, daß ich Eure Ehe mit Sir Frederik abzuschließenmich bemühte. Ich handelte in den besten Absichten; wennaber Sir Edward Manley anderer Meinung war, so hätte ermännlich vortrcten und seine Absicht anssprechen müssen, daßer an den Bestimmungen Theil nehmen und denjenigen Ein-fluß geltend machen wolle, zu welchem er hinsichtlich Eurer,als der Erbin seines großen Eigenthums, berechtigt ist.
„Obgleich Euer leidenschaftlicher und überspannter Ver-wandter allerdings sehr spät seine Absicht erklärt hat, so binich dennoch sogar jetzt noch weit davon entfernt, gegen seine