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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Edward in dieser Hinsicht mit Wohlthaten überladen wurde,glaube ich vielmehr Ursache zur Beschwerde zu haben, daß jedemir znkommende Geldsumme nur nach dem Belieben des HerrnRatcliffe ausgetheilt wurde, welcher ohnedem Pfandbriefe aufmein väterliches Gut Ellieslaw für jedes Darlehen von mirerpreßte, welches ich als Vorschuß anderer Art brauchte; sohat sich dieser Mann gewissermaßen als der unbedingte Ver-walter und Beaufflchtiger meines Eigenthums eingeschlichen.Wenn nun alle diese scheinbare Freundschaft von Sir Edwardnur zu dem Zweck verwandt wurde, daß er eine vollkommeneLeitung meiner Angelegenheiten und die Macht, mich nach Be-lieben zu Grunde zu richten, erlangen konnte, so fühle ick michnoch weniger zur Dankbarkeit wegen angeblicher Wohlthatenverpflichtet.

Im Herbste vergangenen Jahres führte ihn, wie ich höre,entweder seine zerrüttete Einbildungskraft, oder der von mirangedeutete Entwurf in dieß Land zurück. Sein vorgeblicherBeweggrund war, wie es scheint, der Wunsch, ein Denkmalzu sehen, welches er in der Kapelle auf dem Grabe EurerMutter hatte errichten lassen. Herr Ratcliffe; welcher mirdamals die Ehre erwies, mein Hans zu dem seinigen zu ma-chen, hatte die Gefälligkeit, ihn heimlich in die Kapelle einzn-führen. Wie er mir berichtet, war die Folge ein Wahnsinnvon mehreren Stunden, in welchem er nach den Mooren inder Nähe floh; in einem der wildesten Orte derselben beschloßer, nachdem er sich etwas erholt hatte, seine Wohnung anfzu-schlagen, und als eine Art Quacksalber beim Landvolke anfzu-treten, was er schon in seinen besseren Tagen gern zu thunpflegte. Es ist auffallend, daß Herr Ratcliffe, anstatt michvon diesen Umständen zu benachrichtigen, damit ich dem Ver-wandten meiner verstorbenen Frau die Sorgfalt erweisen könne,