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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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einer Art von Familienvertrag anznnehmen, welcher abge-schmackter und tyrannischer Weise sie zur Gemahlin ihreskörperlich entstellten Verwandten bestimmte. Der Schlag warsogar genügend, seinen Verstand zn verwirren, der sich jedochniemals in sehr guter Ordnung befand, und ich hatte als derGemahl seiner nächsten Verwandten und Erbin die zarte Auf-gabe einer sorgfältigen Behandlung seiner Person und derVerwaltung seines Eigenthums zu lösen, bis er in den Genußdes letzteren von denjenigen wieder eingesetzt wurde, welcheohne Zweifel der Meinung waren/daß sie ihm Gerechtigkeiterwiesen; untersucht man jedoch einige Theile seines späterenVerfahrens, so scheint es, daß man ihn um seiner selbst willenunter dem Einfluß eines milden und heilsamen Zwanges hättelassen müssen.

In einer Hinsicht jedoch zeigte er das Bewußtsein seinerPflicht hinsichtlich der Bande des Blutes, sowie dasjenige sei-ner eigenen Geisteskrankheit; während er sich von der Weltunter verschiedenen Namen und Verkleidungen gänzlich ab-sonderte, und darauf bestand, daß man ein Gerücht über seinenTod verbreitete (ein Verfahren, zu dem ich gerne meine Ein-willigung gab, um ihm gefällig zn sein), ließ er mir die Ein-künfte eines großen Theils seiner Güter und hauptsächlich allerderjenigen zur Verfügung, die als das Eigenthnm Eurer Mut-ter ihm als Mannslehcn wieder anheimficlcn. Er glaubtevielleicht mit außerordentlicher Großmuth zu handeln, währendalle Unparteiischen der Meinung sein werden, daß er nur einenatürliche Verpflichtung erfüllte; denn der Gerechtigkeit, wennauch nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes gemäß, müßtIhr als die Erbin Eurer Mutter und muß ich als' der gesetz-liche Verwalter Eures Vermögens betrachtet werden. Anstattdeßhalb mich als einen Mann zn betrachten, welcher von Sir