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ein entferntes Geräusch und das Geklirre von Degen oderetwas Achnliches, von den entfernteren Gemächern her ver-nommen wurde. Es hörte beinahe sogleich auf.
„Was ist das für eine neue Kabale?" fragte Sir Frederikmit trotzigem Ton, indem er Ellieslaw und Mareschal mitBlicken boshaften Argwohns betrachtete.
„Es kann nur der Scherz eines betrunkenen Gastes sein,"sagteEllieslaw, obgleich er sehr betroffen war; „wir muffengroße Nachsicht bei dem Uebermaß der Festlichkeit von heuteAbend hegen. Vollbringt die Ceremonie."
Bevor der Geistliche gehorchen konnte, wurde das vorhervernommene Verbot von demselben Ort aus wiederholt; dieBegleiterinnen der Braut schrieen auf und flohen aus derKapelle; die Herren legten die Hand an den Degen. Bevorder erste Augenblick der Ueberraschnng vorüber war, schrittder Zwerg hinter dem Grabdenkmal hervor, und stellte sichvor Herrn Vere mit der vollen Erscheinung seines Körpershin. Die Wirkung einer so wunderbaren und scheußlichenErscheinung an solchem Orte und unter solchen Umständen,bestürzte alle Anwesenden, aber schien den Gutsherrn vonEllieslaw zu vernichten; er ließ den Arm seiner Tochter fah-ren, wankte zum nächsten Pfeiler, umklammerte denselben mitseinen Händen, als wolle er sich stützen, und lehnte seine Stirnan die Säule.
„Wer ist dieser Kerl?" fragte Sir Frederik, „was hatseine Zudringlichkeit zu bedeuten?"
„Es ist Jemand, welcher kömmt, dir zu sagen," sprach derZwerg mit der eigenthümlichen Bitterkeit seines Wesens, „daßdu, wenn du diese junge Dame heirathest, weder mit der Er-bin von Ellieslaw, noch von Mauleyhall, noch von Polverton,noch von einer Furche Landes dich vermählst, wenn sie nicht