Druckschrift 
20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
208
Einzelbild herunterladen
 

208

meine Einwilligung erhält; diese wird dir nie gegeben wer-den. Nieder auf deine Kniee, danke dem Himmel, daß du ver-hindert wirst, dich mit Eigenschaften zu vermählen, mit de-nen du nichts zu schaffen hast mit Wahrhaftigkeit ohneBrantschatz, mit Tugend und Unschuld und du, elenderUndankbarer," indem er seine Worte an Ellieslaw richteteworin besteht jetzt deine elende Ausflucht? der du deine Toch-ter verkaufen wolltest, um dir eine Gefahr vom Halse zu schaf-fen, wie du sie im Hunger ermordet und verschlungen habenwürdest, um dein eigenes, elendes Leben zu bewahren! Ha,verberge dein Gesicht mit den Händen; wohl darfst du errö-then, ihm in das Gesicht zu blicken, dessen Leib du einst inKetten, dessen Hand du der Blutschuld, und dessen Seele dudem Elend überliefertest. Noch einmal bist du durch die Tu-gend von ihr gerettet, welche dich Vater nennt; packe dich,und mögen die Wohlthaten und die Verzeihung, die ich dirübertragen, zu feurigen Kohlen werden, bis dein Gehirn ver-sengt und verbrannt ist, wie das meiuigc!"

Ellieslaw verließ die Kapelle mit einer Bewegung stum-mer Verzweiflung.

Folget ihm, Hubert Ratcliffe," sagte der Zwerg, und ver-kündigt ihm sein Schicksal, er wird sich freuen; als Glückgilt es ihm, die Luft zu athmen und Gold in den Händen zuhaben."

Ich verstehe nichts davon," sagte Sir Frederik Langley,wir sind aber hier ein Corps von Edelleuten in Waffen fürKönig Jakob und mit dessen Gewalt; seid Ihr wirklich odernicht jener Sir Edward Maulcy, den man schon so lang fürverstorben im Irrenhaus hielt, oder seid Ihr ein Betrüger,der seinen Namen und Titel annimmt, so sind wir so frei,Euch hier zu verhaften, bis Ihr über Eure Erscheinung in