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Ihr hierüber mir das Zehntel einer Bedenklichkeit, so tretetbestimmt zurück, dann soll er Euch nicht erhalten."
„Seid Ihr toll, Herr Mareschal," fragte Ellieslaw, wel-cher als früherer Vormund des jungen Mannes während sei-ner Minderjährigkeit noch oft die Sprache der Überlegenheitgegen ihn einnahm. „Glaubt Ihr, ich würde meine Tochteran den Fuß des Altars schleppen, wäre dies; nicht ihre eigeneWahl?"
„Stille, Ellieslaw," erwiderte der junge Herr, „sagt mirnicht das Gegentheil; ihre Augen sind voll Thränen und ihreWangen weißer wie ihr weißes Kleid. Ich muß darauf be-stehen, im Namen der bloßen Menschlichkeit, daß die Cere-mvnic bis morgen verschoben wird."
„Sie wird cs dir selbst sagen, du unverbesserlicher Nase-weis, der sich in Dinge mischt, die ihn nichts angehen. —Sie wird dir selbst sagen, daß sie wünscht, die Ccremoniemöge ihren Verlauf haben — ist es nicht so, Isabelle, meineTochter?"
„So ist cs," sagte Isabelle halb ohnmächtig — „da Hülfeweder von Gott noch Menschen sich erwarten läßt."
Das erste Wort allein war deutlich zu hören. Mareschalzuckte die Achseln und schritt zurück; Ellieslaw stützte seineTochter ans dem Gange zum Altar; Sir Frederik trat vorund stellte sich an ihre Seite, der Geistliche öffnete sein Ge-betbuch und blickte ans Herr Vere, um das Signal zum Be-ginne der Ccremonie zu erwarten. „Beginnt," sagte derLetztere.
Aber eine Stimme, die ans dem Grabe seiner verstorbenenGemahlin hervorzukommen schien, rief in so lautem und schar-fem Tone, daß jedes Echo der gewölbten Kapelle widerhallte:
„Haltet ein!" — Alle waren stumm und bewegungslos, bis