Mädchen kenne, welches würdiger eines so gewaltthätigenCompliments wäre."
Sir Frederik bemühte sich, diesen Worten ein tanbes Ohrzn leihen, indem er ein Lied summte und nach einer andernRichtung blickte. Mareschal aber fuhr fort, in derselben aus-gelassenen Weise zn scherzen.
„Der Verzug wird dem vr. Hobbler schwer, welcher ge-rade abgerissen wurde, um die Vorbereitungen dieser freudi-gen Ereignisse zu beschleunigen, als er den Kork aus seinerdritten Flasche heransgezogen hatte. Ich hoffe, Ihr werdetihn vor dem Verweise seiner Oberin schützen, denn nach mei-ner Meinung geht die Zeit über die kanonischen Stunden —hier aber kommt Ellieslaw und meine hübsche Cousine — wieich glaube, schöner wie jemals, wenn sie nicht so schwach undtodtenblas; — Hort, Herr Ritter, spricht sie nicht ihr Ja voll-kommen gutwillig, so habt Ihr keine Hochzeit, ungeachtet al-les dessen, was vorgegangen ist."
„Keine Hochzeit, Herr?!" erwiderte Sir Frederik in einemlauten Geflüster, dessen Ton anzeigte, daß sein zorniges Ge-fühl nur mit Schwierigkeit unterdrückt wurde.
„Nein — keine Ehe," erwiderte Mareschal, „darauf ver-pfände ich Euch meine Hand und Handschuh."
Sir Frederik Langley ergriff seine Hand und sagte leiser,indem er sie heftig drückte, „Mareschall, das sollt Ihr ver-antworten." Dann schleuderte er seine Hand fort.
„Dazu bin ich bereit," sagte Mareschal, „niemals entgingmeinen Lippen ein Wort, wofür meine Hand nicht einstand,drum redet, meine hübsche Cousine, und sagt mir, ob es Euerfreier Wille und Euer unbefangener Entschluß ist, diesen ta-pferen Ritter als Herrn und Gemahl anzunehmen, denn hegt