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wirklich ein Meisterstück der Kunst, jedoch in dem plumpenGewölbe übel angebracht, wo man es ausgestellt hatte. Bielewurden überrascht und sogar empört, daß Ellieslam, dessenZärtlichkeit gegen seine Gattin, so lange sie lebte, gerade nichtbemerkt wurde, nach ihrem Tode ein so kostbares Denkmalmit verstelltem Gram errichten ließ. Andere jedoch rechtfer-tigten ihn gegen den Vorwurf der Heuchelei, und behaupte-ten, daß dies Denkmal unter Leitung und auf Kosten desHerrn Ratcliffe errichtet war.
Vor diesen Monumenten hatten sich die Hochzeitgäste ver-sammelt; es waren wenige an Zahl, denn Viele hatten dasSchloß verlassen, um Vorbereitungen zu dem bevorstehendenAufstande zu treffen, und Ellieslaw war bei den vorhandenenUmständen weit davon entfernt, seine Einladungen über die-jenigen nahen Verwandten auszndehnen, deren Gegenwartdurch die Sitte des Landes unbedingt geboten war. DemAltar zunächst stand Sir Frederik Langley finster, mürrischund gedankenvoll, sogar noch mehr, wie er dieß sonst zu seinpflegte; neben ihm befand sich Mareschal, welcher die Rolledes .sogenannten Brautführers übernommen hatte. Die ge-dankenlose gute Laune dieses jungen Herrn, welcher derselbeniemals den geringsten Zwang anznthun für gut hielt, stei-gerte die Wolke, welche über der Stirne des Bräutigamsschwebte.
„Die Braut hat noch nicht ihr Zimmer verlassen," flü-sterte er Sir Frederik zu, „ich hoffe, daß wir nicht zu dengewaltthätigen Mitteln der Römer unsere Zuflucht nehmenmüssen, wovon ich auf der Schule gelesen habe. Es wäreeine harte Sache für meine hübsche Cousine, wenn man mitihr zweimal in zwei Tagen durchgehen müßte, obgleich ich kein