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pelle durch die Wirkung weniger rauchender Fackeln er-höht zu sein, welche zur Erleuchtung des Raumes gebrauchtwurden; während dieselben ein Helles, gelbes Licht in ihrerunmittelbaren Nahe verbreiteten, waren sie jenseits desselbenvon einem rothen nnd purpurnen Ring umgeben, dessen Farbeaus dem vom Rauche znrückgcworfencn Licht entsprang; jen-seits dieses Lichts dehnte sich ein Umkreis der Finsterniß aus,welcher die Ausdehnung der Kapelle zu vergrößern schien,während cs dem Auge unmöglich wurde, seine Grenze zu er-kennen. Einige unpassende Zierrathen, welche in der Eile an-gebracht waren, erhöhten noch den finstern Eindruck des Or-tes. Alte Tapetenstucke, von den Wänden anderer Gemächergenommen, waren hastig an diejenigen der Kapelle gehängt,und bedeckten dieselben thcilweise; die Wappenschilder nnd dieSinnbilder der Tobten, welche an den Mauern sonst sich be-fanden, ragten zwischen jenen Tapeten in unpassender Weisehervor. An jeder Seite,des Steinaltars stand ein Denkmal;der Styl dieser Bildwerke bildete einen eben so sonderbarenGegensatz. Auf dem einen war die Gestalt eines finsterenEremiten oder Mönches, der einst im Gerüche der Heiligkeitstarb, in Stein ansgchauen; sie mar als ans dem Rücken lie-gend mit Kaputze und Scapulir dargestellt; das Antlitz wandtesich aufwärts wie im Gebet, und die Hände waren gefaltet,von denen ein Rosenkranz herabhing. Auf der andern Seitestand ein Grabmal in italienischem Geschmack, ein schönesWerk der Plastik, welches als Muster der neueren Kunst galt.Es war zum Andenken der Mutter Jsabellens, der verstorbe-nen Frau Acre von Ellieslaw errichtet; sie mar dargcstelltals eine Sterbende, während ein weinender Cherub mit abge-wandten Augen eine schwach brennende Lampe als Sinnbildihres schnellen Todes ciuszulöschen schien. Das Denkmal war