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„Das Zwielicht," sagte der Zwerg, „ist schon vorüber, seijedoch unbesorgt, die Zeit genügt zu deinem Schuhe."
„Und mein Vater," fuhr Isabelle in bittendem Tone fort.
„Dein Vater," erwiderte der Zwerg, „war und ist meinbitterster Feind, sei jedoch unbesorgt; deine Tugend soll ihnretten. Jetzt aber gehe, hielte ich dich länger bei mir zurück,so könnte ich wiederum in die albernen Träume hinsichtlichder Güte der Menschen verfallen, ans denen ich einst so furcht-bar geweckt wurde. Fürchte jedoch nichts — sogar am Fußedes Altares will ich dich erretten. Lebt wohl, die Zeit drängtuns, und ich muß handeln."
Er führte sie zur Thür seiner Hütte, die er öffnete, da-mit sie ihn verlassen konnte. Sie bestieg wieder ihr Pferd,welches innerhalb der Umzäunung gegrast hatte, und trieb esim Lichte des jetzt ausgehenden Mondes an den Platz, woRatcliffe zurückgeblieben war.
„Habt Ihr Erfolg gehabt?" war seine erste, hastige Frage.
„Ich habe Versprechungen von ihm erhalten, zu dem Ihrmich sandtet; wie ist es aber möglich, daß er sie erfüllt?"
„Gott sei Dank," sagte Ratcliffe, „zweifelt nicht an seinerGewalt, sein Versprechen zn erfüllen."
In dem Augenblick ertönte ein scharfes Pfeifen über dieHeide.
„Horch," sagte Ratcliffe „er ruft mich — Miß Vere, kehrtnach Hanse zurück, und laßt die Hinterthüre des Gartens un-verriegelt; zu derjenigen Thür, welche auf die Hintertreppeführt, habe ich einen besonderen Schlüssel." Ein zweites Pfei-fen wurde jetzt vernommen, noch greller als das erste.
„Ich komme, ich komme," sagte Ratcliffe; er spornte seinPferd und ritt über die Heide in der Richtung zur Hütte desKlausners. Miß Vere kehrte in's Schloß zurück. Das Feuer