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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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ihres Pferdes nnd ihre eigene Angst wirkten zusammen, umihren Ritt zu beschleunigen.

Sie gehorchte den Vorschriften Ratclisfe's, ohne jedochihren Zweck zu ahnen, lies; ihr Pferd auf einem eingehegtenPlatze am Garten zurück nnd eilte auf ihr Zimmer, das sie,ohne bemerkt zu werden, erreichte. Sie entriegelte jetzt ihreThür und zog die Schelle, um Kerzen herauf bringen zu las-sen. Ihr Vater erschien mit dem Diener, der ihrem Befehlgehorchte.

Zweimal," sagte er,wahrend der zwei Stunden, welchevergangen sind, seit ich Euch verließ, habe ich an Eurer Thürgehorcht; da ich nichts von Euch vernahm, besorgte ich, daßIhr krank wäret."

Nnd jetzt, theurer Vater," sagte sie,erlaubt mir, dasVersprechen in Anspruch zu nehmen, welches Ihr mir gütigstgegeben habt; überlaßt mir die letzten Augenblicke der Frei-heit, die ich noch genieße, ohne alle Unterbrechung; verlängertden mir gestatteten Verzug bis zum letzten Augenblick."

So will ich," erwiderte ihr Vater,Ihr werdet nichtunterbrochen werden. Aber diese ungeordnete Kleidung, dieszerstreute Haar wenn ich Euch wiederum rufe, dürft Ihrnicht in solchem Zustande sein. Das Opfer muß freiwilliggebracht werden, wenn es heilsam sein soll."

Muß es sein," antwortete sic,wohlan denn, seid unbe-sorgt, Vater, das Opfer wird geschmückt sein.