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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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das Gesetz der Natur im Allgemeinen. Sogar die niederenThierc schließen Bündnisse zu gegenseitiger Verteidigung.Aber die Menschen das Geschlecht würde den Untergangfinden, wenn die Einzelnen einander die Unterstützung versag-ten. Vom Augenblick, wo die Mutter den Kopf ihres Kindesverbindet, bis zum Augenblick, wo ein gütiger Freund denTodesschweiß von der Stirn des Sterbenden abtrocknet, kön-nen wir ohne gegenseitige Hülfe nicht leben. Alle deßhalb,welche der Hülfe bedürfen, besitzen ein Recht, sie von ihremNebenmenschen zu erbitten; Niemand, welcher die Macht hat,sie zu gewahren, kann sie ohne Schuld verweigern."

Und mit dieser einfältigen Hoffnung, armes Mädchen,"sagte der Einsiedler,bist du in die Wüste gekommen, ummich aufzusnchen, der ich wünsche, daß die von mir erwähnteVerbindung auf immer abgebrochen würde, und daß das ganzeGeschlecht im wahren Sinn des Worts umkommen möge?Hast du dich nicht gefürchtet?"

Das Elend," sprach Isabelle mit Festigkeit,ist der Furchtüberlegen."

Hast du nicht in deiner sterblichen Welt sagen hören, daßich mit anderen Mächten im Bunde stehe, die für den Blickeben so entstellt und dem Menschengeschlecht eben so feindlichsind wie ich? Hast du dieß nicht gehört? Und du suchstmeine Zelle um Mitternacht auf!"

Das Wesen, welches ich verehre, schützt mich vor so eit-ler Furcht," sagte Isabelle; die gesteigerte Aufregung ihresBusens widerlegte jedoch den erzwungenen Muth, welchenihre Worte anssprachen.

Ha, ha," sagte der Zwerg,du prahlst mit Philosophie,hast du jedoch nicht die Gefahr bedacht, daß du jung undschön dich der Gewalt eines Wesens anvcrtraust, welches so